Religion und Katzen
Februar 9, 2010 · Hinterlasse einen Kommentar
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stilvoll partner finden
Februar 4, 2010 · 2 Kommentare
… im Unterricht [sorry
] !
Der Hintergrund: Wie aktiviere ich Schülerinnen und Schüler zu einer konstruktiven Mitarbeit im Unterricht ? Partner- und Gruppenarbeit kann hierbei sehr hilfreich sein. Die Zusammensetzung solcher Gruppen kann man unterschiedlich vornehmen, eine Möglichkeit sind sog. Neigungsgruppen: Kumpels & Kumpelinen bilden ihre Gruppen selber, was sich bei Schülern zwar großer Beliebtheit erfreut, nicht immer aber auch Garant für konstruktives Arbeiten ist. Die andere Möglichkeit ist daher das Zufallsprinzip. Im ZUM-Wiki wird es wie folgt definiert:
Das Zufallsprinzip spielt in der Praxis des Kooperativen Lernens ein wichtige Rolle. Es soll gewährleisten, dass möglichst viele Lernende sich am Unterrichtsprozess aktiv beteiligen können und tatsächlich auch beteiligen.
Die Möglichkeiten Gruppen nach dem Zufallsprinzip zu bilden sind Legion, auch für die Zuweisung von Partnern gibt es schöne Tipps. Einer davon ist das Zerschneiden von Postkarten: Die Schülerinnen und Schüler ziehen je eine Hälfte und müssen sich dann finden. Zur Postkartenakquise wird nicht selten das Durchforsten (und Abräumen) der Gratisständer in Cafés, Kinos, Kneipen oder Clubs empfohlen.
Na, dachte ich mir, das geht doch auch in schön. Konkret dachte ich an moo.com, die zwar hauptsächlich mit ihren Mini-Cards werben, aber eine ganze Reihe grandioser Postkartenpakete anbieten, die sog. “ready made packs“. Die Qualität der Karten ist fulminant, wie wir bei einem Postkartenpaket der “color lovers” letzten Sommer bereits feststellen konnten: satter Hochglanzdruck in tollen Farben, feste Qualität der Karten, griffbeständig und stabil.
Für den Schulbedarf empfiehlt sich natürlich eine gewisse Sensibilität im Blick auf die verwendeten Motive. Für beide Sekundarstufen gleichermaßen geeignet erschien mir ein Set der schwedischen Illustratorin Emily Grandin, die bei moo.com unter dem Namen Fraidercat Illustration verlegt wird.
Zur Bestellung: Erneut wurde ich nicht enttäuscht, sehr schnell [selbst mit DHL- Standardversand nur 7 Tage] waren die Karten bei mir; die Qualität wie gewohnt toll, Motive und Farben kommen exzellent zur Geltung. Inkl. Porto schlug das Ganze mit 19,50,- zu Buche. Für einen personalisierten Methoden & Medien-Einsatz mit Augenzwinkern eine annehmbare Investition.
Die ganze Nummer in der berühmten Nussschale [unten links auf "full" klicken für maximale Bildqualität] :
Auch fein: Das umfassende Fertigpäckchenangebot lässt individuelle Lerngruppenausrichtungen zu, z.B. für den Einsatz im smart-ass Englisch-LK das Päckchen von Marc Johns:
Postcards £11.99
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Oder für die Metaller-Fraktionen (bei uns häufiger in Geschichts-LK zugegen) das Päckchen von Brian Taylor:
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Wie auch immer deine mögliche Wahl – ich wünsche: fröhliches Partnerfinden lassen
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Mit Tag(s) versehen: Der Referendar in Geberlaune, Empfehlung: Postkarten von moo.com
Angewandte Rabulistik
Februar 1, 2010 · 4 Kommentare
Hab heute die Examensarbeit abgegeben. Das Damoklesschwert der drei Gruselwochen hat sich somit verflüchtigt. Meine Seele spricht: Oh, so sieht die Sonne aus ! Mein Herz ruft: Ah, das ist das Leben !
Mit herzlichem Dank für die Aufmerksamkeit.
→ 4 KommentareKategorien: Im Referendariat
Mit Tag(s) versehen: liebe gutachter: körnchen salz nicht vergessen ;-)
Kuriosfetisch Sprache
Januar 14, 2010 · Hinterlasse einen Kommentar
Eigentlich war ich wie immer neugierig, zudem wollte ich auch mal wieder was für meinen Kopf tun. So wünschte ich mir einen sozialwissenschaftlichen Sammelband zum Geburtstag [Oktober], erhielt ihn zu Weihnachten und begann kürzlich, ihn anzulesen.
Ein wundersamer Backflash ereilte mich, denn ich hatte ganz vergessen, wie schön sozialwissenschaftliche Sprache sein konnte ! Dinge, die man schon immer wusste, Dinge, die man intuitiv schon immer erahnte und Dinge, von denen man noch nie gehört hatte, beschrieben und umschrieben, analysiert und bedeutungssatt aufgeladen in und mit einer blumenreichen Sprache der schönsten Verquersprachmetaphern, wie sie, mit Verlaub, so schön wahrscheinlich nur SozialwissenschaftlerInnen hinbekommen. Ich wurde ganz wehmütig und dachte verträumt an meine Doktorandenzeit, in der es Teil des Jobs gewesen war, sich fast permanent mit solchen Lesegenüssen zu vergnügen.
Ich wäre natürlich ein Schuft an dieser Stelle kein Beispiel folgen zu lassen, daher hier: Auszug aus dem Vorwort [S. 10] des Buches “Konsumguerilla. Widerstand gegen die Massenkultur“, Herausgegeben von Birgit Richard und Alexander Ruhl, erschienen im Campus Verlag.
Zwischen den Polen eines ostentativ gelebten Lifestyle- und Markenkults als Zeichen von Dynamik und Leistungsfähigkeit einerseits und hartnäckiger Konsumverweigerung andererseits eröffnen sich dabei vielfältige Deutungsmöglichkeiten, gerade auch bei Phänomenen, die nicht eindeutig dichotom gedachten Extremen zuzuordnen sind und somit einhergehende Analysen verdienen.
Diese Betrachtungen unter dem Begriff der Konsumguerilla zu bündeln, betont den Ehrgeiz von Individuen, als hegemonial erlebte Konventionen nicht unreflektiert hinzunehmen, sondern stattdessen ihre eigene Version der kollektiven Zeichen einer Kultur sowie der zugehörigen Bedeutungen zu konstruieren und die modifizierten Symbolgehalte mehr oder weniger offensiv zu kommunizieren. Es geht folglich nicht primär um spektakuläre Aktionen, denn subversives Handeln kann durchaus beiläufig, bescheiden oder gar unbemerkt geschehen, wenn vor allem die im Vollzug von praktizierten Aktivitäten liegenden Reize ausgekostet werden. Der persönliche Mehrwert liegt dann im Handeln, möglicherweise gerahmt von einer bestärkenden, vielleicht auch verschworenen Gemeinschaft, die ihre Interessen mit einer Art sportlichem Antrieb verfolgt. Im Hinauswachsen über präfigurierte Nutzungsweisen werden gemeinsam Grenzen ausgelotet, Erfahrungen geteilt, normale Abläufe irritiert oder auch bewusst Reaktionen provoziert. Nochmals herausgefordert wird solcher Eifer von einer Umwelt, in der Konsumgüter, oder Gegenstände allgemein, eine schier universelle Initialfunktion für soziale Prozesse darstellen. >Materielle Partizipanden des Tuns< (Hirschauer 2004: 73) werden dabei selten sortenrein, so wie sie sind, als hinreichend gesehen. Dinge und mit ihnen gekoppelte Nutzungsskripte unterstützen vielmehr das >Branding< der eigenen Individualität und des unverwechselbaren, souveränen Lebensstils. Sie sind Kommunikationsanlass und geteilter Bezugspunkt für zuzurechnende Verhaltensweisen.
Was dieser Auszug andeutet, sind kluge Analysen zum gestellten Thema. Die vier oder fünf Beiträge die ich bisher las, erfüllten diesen Anspruch auch, zudem gabs interessante Dinge zu lernen.
Als wohlmeinende Serviceleistung des Hauses: Bevor du dich auf die Recherchesafari begibst, klicke den folgenden Link und genieße einen kongenialen Soundtrack
:
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Mit Tag(s) versehen: Buchtipp: Konsumguerilla. Widerstand gegen die Massenkultur ?, Musiktipp: Oceans - we are ruins, the subtle irony of speech recognition, und du dachtest du wärst sexy
Der Planungsgott
Januar 8, 2010 · Hinterlasse einen Kommentar
Oder: die voraussichtlich gruseligsten drei Wochen, auf die ich jemals vorausgeblickt habe. Warum, fragst du ? Frag ich mich auch.
Aus Gründen innerer wie äußerer Planungsdilemmata sehe ich mich einigen Hürden ausgesetzt, die mich am guten Leben irgendwie hindern wollen. Da sind am Montag zwei Klassenarbeit zu schreiben, die aufgrund Notenschluss innerhalb von 1,5 Tagen korrigiert werden müssen. 60 davon. Da ist die normale Unterrichtsvorbereitung, die für einen Berufsanfänger alles andere als normal ist. Da sind zwei Referate für die Kolleginnen und Kollegen am Studienseminar. Da ist noch eine Lehrprobe, weil es vor den Ferien trotz knapp zweistelliger Terminangebote an den Ausbilder partout nicht klappte, sie noch unterzubringen. Und als Krönung schwebt damoklesschwertmäßig die Abgabe der 2. Staatsexamensarbeit über meinen Haupt bzw. in meiner unaufgeräumten Hinterstube. Und ich saß da und dachte f**k, was sind meine Optionen ?
Ich dachte an Folgendes, doch erscheint es mir irgendwie etwas übertrieben:
Dann dachte ich jedoch an jene Weisheit, die hier schon mal gefeatured wurde und beschloss: ich probiers mal aus.
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Mit Tag(s) versehen: Der Referendar in brenzligen Situationen
Hochhausexperimente
Januar 4, 2010 · 5 Kommentare
Neulich beim Heimatbesuch. Vis a vis dieses Dioden-Inferno. Der erste Eindruck: (soziale) Brennpunktbeleuchtung a la carte. Gleich mal draufgehalten, den Knipsknecht.
Der zweite Eindruck jedoch zeigte: Weit gefehlt !
Der dritte erbrachte zentrale Infos: Konrad Zuse, bekannter Abiturient der Stadt, wird kreativ geehrt, umherstreunende BesucherInnen haben auch etwas davon: freies W-Lan in fünfzig Meter Umkreis.
Bleibt die Frage, wie es aussehen würde, wenn dir deine Heimatstadt ein Hochhaus gestalten würde ?
→ 5 KommentareKategorien: Alltag
Mit Tag(s) versehen: Konrad-Zuse-Haus Hoyerswerda
Neujahrsgedicht
Dezember 31, 2009 · 2 Kommentare
Diese Nacht ist ein Fluss.
Mein Bett ist ein Kahn.
Vom alten Jahr stoße ich ab.
Am neuen lege ich an.
Morgen spring ich an Land.
Dies Land, was ist´s für ein Ort ?
Es ist keiner, der´s weiß.
Keiner war vor mir dort.
Josef Guggenmos
via: heutiges Kalenderblatt des insgesamt ganz grandiosen Anderen Adventskalenders.
→ 2 KommentareKategorien: Sprache
Mit Tag(s) versehen: Andere Zeiten Anderer Advent, Josef Guggenmos
lettor from the editor – Weihnachtsgrüße !
Dezember 20, 2009 · 2 Kommentare
→ 2 KommentareKategorien: Alltag
I think you misjudge the guy !
Dezember 15, 2009 · 4 Kommentare
Nachdem mir in der letzten Zeit immer mal wieder entgegengehalten wurde, ich sei ein zynischer Mensch, fragte ich mich, welche Definition diesem Urteil eigentlich zugrunde gelegen haben mag, denn eine gewisse negative Konnotation ließ sich nicht überhören.
Das nun ist aber wirklich nicht nötig, wie die folgende Definition beweist, looka here:
Zyniker
Ein Schuft, dessen mangelhafte Wahrnehmung Dinge sieht, wie sie sind, statt wie sie sein sollten. Hierher rührt die skythische Gepflogenheit, eines Zynikers Augen auszureißen, um seine Wahrnehmung zu verbessern. Ambrose Bierce
ps: kennt irgendjemand den Film, aus dem der Posttitel als Zitat entnommen ist ?
→ 4 KommentareKategorien: in den Raum gestellt
Mit Tag(s) versehen: denn: kein Zynismus kann das Leben übertreffen [A. Czechov]












