Ab dem 01.08.2008 werde ich das Lehramtsreferendariat aufnehmen und damit auch die voraussichtlich LETZTE Ausbildungsstation meines Berufslebens angehen. Vorfreude, Spannung und etwas Aufgeregtheit machen sich breit, aber auch Erleichterung darüber, mich einmal ausschließlich auf ein Projekt konzentrieren zu können, ohne nebenher noch zu jobben. Ist fast das Beste an der ganzen Geschichte (die ja noch genug andere Herausforderungen bereithalten wird). Als Freund der Zäsur heißt es daher: dankbar zwanzig Jahre Revue passieren lassen, nicht episch, sondern prosaisch – mal sehen, was ich alles erinnere.
Sonntagszeitungen und Postwurfsendungen verteilt. In Wohnanlagen Rasen gemäht und Hecken geschnitten. Gelände und Gebäude entrümpelt. Regale aufgefüllt und Waren gezählt. Hooka geschmaucht und Bass gespielt (hey, das ist kein Job !) Minderjährige Asylbewerber betreut und unterhalten. Geputzt. Computergoodies kommissioniert und gepackt. Lehrmaterialien gedruckt. Artikel geschrieben und Interviews geführt. Nachhilfe gegeben. Zeitungen ausgefahren (nachts). Thrombozyten gespendet. Bei Forschungsprojekten mitgewirkt. Als Vertretungslehrer unterrichtet. Teile meines Hausstandes bei ebay, booklooker und amazon vertickt. Bei einer Schülerbefragung mitgearbeitet. Infopost sortiert und abgetragen. Qualität bewertet (im Netz).
Ergo: einen diversen Haufen Erfahrung gesammelt, ideal eigentlich um in der Schule Perspektiven zu vermitteln.
gespannt,
dfn



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