sukzessive entwicklung zum guten

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Wendegewinner

November 8, 2009 · 2 Kommentare

Weil meine Frau aus dem Osten kommt, und sie ist einfach mal die Beste :-) !

 

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Versäumnis

November 5, 2009 · Kommentar schreiben

Mir ist kürzlich aufgefallen, dass ich hier noch nie wirklich übers Badminton spielen geschrieben habe, dabei kann das echt Spaß machen:

Zugegeben, mein Spielniveau lässt sich als dezente Lichtjahrenentfernung vom gerade Gesehenen beschreiben… und auch wenn ich als Linkshänder ein unbeliebter Spielpartner wie -gegner bin (und somit immer latentes Mobbingopfer, buhu), ich zudem arbeitsbedingt auch mal Fantomas sein muss und sechs Wochen nicht in der Halle aufschlage um aufzuschlagen, ist es doch immer wieder gut, wenn es mal dazu kommt, so wie gestern abend.

Ich gestehe, dass diese Information weltpolitisch betrachtet nicht von erheblichster Relevanz ist, daher hier neben dem zweifelhaften Infowert des Posts noch ein evtl. Nutzwert gratis dazu:

1. Für all jene, die demnächst ein paar erstklassige Hallenschuhe erwerben oder verschenken wollen, meine Empfehlung:

Asics Gel Blade 2

- martialischer Name für ein Schuhmodell, aber wirklich ein genialer Schuh, vor allem die Stabilität ist der Hammer, die Teile kleben fast an den Füßen, kein Umknicken, kein Rumrutschen, stattdessen perfekter Halt. Die GEL-Stoßdämpfung funktioniert bislang  großartig – ich spiele die Schuhe jetzt seit vier oder fünf Wochen und war jedesmal erstaunt, dass ich nach 2-2,5h  durchspielen ohne Schmerzen in den Gelenken oder Knien nach Hause gehen konnte. Wenn sie jetzt auch noch lange halten, werde ich wohl Asics-Kunde .

2. Und für all jene, die sich beim Lesen der Zeilen gedacht haben, ach Mist, ich sollte mich auch mal wieder sportlich bestätigen:

- right you are ! go fatty go :-)   !

3. Passt hier zwar nicht wirklich rein, fiel mir eben aber noch ein und braucht keinen Extra-Post, i.e.:

- ein Tipp für den galanten Umgang mit Verlinkungen: das Firefox-Add-On CoolPreviews erlaubt eine Seiten-Vorschau durch einfaches mouseover und erspart den ein oder anderen click !

Schönen Tag !

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status quo ante.

August 14, 2009 · 6 Kommentare

Irgendwie unglaublich. 6 Wochen Ferien bald vorbei. Noch knapp zwei Gnadenwochen, in denen das immer lauter pochende schlechte Gewissen drängend auf bitter nötige Unterrichtsvorbereitung endlich besänftigt werden muss. Die Zeit verging wie im Flug, aber: Was ist geschehen ? Coole Sachen eigentlich:

getting closer//

hab innerhalb von zwei Wochen zwei Mal geheiratet – grandiose Entscheidung, grandioses Gefühl ! Sind schon auf die Bilder gespannt.

getting things back //

eben brachte die Post ein Paket mit Klamotten, die wir bei Traui vergessen hatten – bei einem schönen Flitterwochenendtripzwischenzweitrauungen in Münster.

getting real //

nach zehn Jahren Praxis, einem sieben Jahre währenden Break und einem fünf Jahre währenden Rückfall, seit nunmehr 6 TAGEN rauchfrei.

getting to see nice things //

Flight of the Conchords, Season 2.  Kürzlich erschienen. Nur zu empfehlen, weil sehr geil.

getting to listen to fine music //

Regina Spektor: far. Für mich die gegenwärtig originellste und begabteste Sängerin. Anhören und verlieben :-) .

getting to share all of this //

Muss los. Die beste Zeit für euch !

Kategorien: Alltag

vox populi

Juli 4, 2009 · 7 Kommentare

Seit Monaten schon fahre ich an diesem Stromkasten vorbei und wundere mich darüber, dass dieser – wie sonst oft gesehen – nicht schnell wieder gereinigt wurde. Auf der Suche nach Erklärungen gelangte ich zu

These Nr. 1:  Der Verfasser der Botschaft spricht aus des Volkes Herzen und keiner will den Wahrheitsgehalt dieser Aussage wirklich dementieren.

These Nr. 2: Der Verfasser dachte sich: Es ist nur eine Frage der Zeit, bis ein bescheuerter Blogger das Gekritzel noch weiter popularisiert und er Weltruhm erlangen würde.

These Nr. 3-X:  will ich von dir lesen – stell sie auf !

glücksbild

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De mortuis nihil nisi bene – Zum Tod Michael Jacksons

Juni 27, 2009 · 3 Kommentare

„Über die Toten (sprich) nur gut“ – in Zeiten unvermeidlicher Postthemen hier ein weiterer Beitrag. Was gibts also zum Tode Michael Jacksons zu sagen ?

Menschlich: ist der Tod für liebende Angehörige wahrscheinlich immer eine Katastrophe.

Künstlerisch: I couldn´t care less. Das Beste was M.J. hervorgebracht hat, ist die Inspiration zu dieser Coverversion:

Wers reflektierter mag – und das nehme ich ihm/ihr nicht übel ;-) – hier ein interessantes Feature: Erinnerungen an den King of Pop: Der Innovator

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almost blinded by the light

Juni 20, 2009 · 2 Kommentare

… aber eben nur fast :-) . Nettes Arrangement, festgehalten letzte Woche auf der Toilette des Deutschen Architekturmuseums in Frankfurt am Main.

blindedbythelight

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in den Raum gestellt

Juni 11, 2009 · 2 Kommentare

Ich finde, man sollte zuweilen auch mal basale Dankbarkeit für scheinbare Selbstverständlichkeiten zum Ausdruck bringen. Für mich im hier und jetzt ist das z.B. die Tatsache, dass mein nunmehr 8 Jahre alter Rechenknecht, den ich vor fünf Jahren gebraucht für 150,- von einem wohlmeinenden Bekannten erwarb, [der einige Jahre zuvor aber  ein halbes Vermögen dafür ausgegeben haben muss], hier so jeden Tag seinen mehrstündigen Dienst tut. Hochfahren, [ok: Geduld mitbringen ;-) ] , fertig !  Die Zuverlässigkeit der Maschine entbehrt auch galant vom schneller-höher-weiter-Ratrace, von dem ich in einem netten Hirschhausen- Zitat kürzlich hier gelesen habe.

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bemüht

Juni 7, 2009 · 11 Kommentare

In Gießen gilt es heute nicht nur, für die Zusammensetzung des nächsten EU-Parlaments ein Stimmchen mitabzugeben (meine Wahlempfehlung: Newropeans), nein, auch ein neuer Landrat soll gewählt werden, daneben ist OB-Wahlkampf. Partizipatorische Bürgerpflicht auf ganzer Linie also.

Gerade beim OB-Wahlkampf wurden – hier mal gemessen am häuslichen Flyer-Aufkommen – zwei Arten des Wählerengagements sichtbar. Während sich die Herausforderin Dietlind Grabe-Bolz (naturgemäß) präsenter im Briefkasten zeigte, wähnte sich Amtsinhaber Hans-Peter Haumann scheinbar im Chill-Modus. Keine Flyer, keine Parteizeitungen, keine Infos, nix. DGB hingegen ließ nichts unversucht, heute morgen lagen diese putzigen Einladungen vor der Tür:

Dietlind Grabe-Bolz - Wahleinladung 7. Juni 2009

Für meine Stimme hätte es das nicht gebraucht, aber aus Sicht des aufmerksamen Bürgers ergibt sich doch ein etwas einseitiges Bild und die Frage(n): Warum hat sich Herr Haumann nicht um meine Stimme bemüht ? Sieht so adäquate Wählermobilisierung aus – entspannt im Status Quo ? Oder haben die CDU-Strategen via Microtargeting schon längst herausgefunden, welcher Wind in unserem Haus weht ?

Ron Erkel PI, darf ich um deine Einschätzungen bitten ?

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zeitgeschichte selbstgemacht

Mai 22, 2009 · 7 Kommentare

Als „frequent recycler“ von Ringordnern stolperte ich neulich über ein besonders schönes Exemplar, datiert auf das jahr 1994.  Es weist den Besitzer als Liebhaber grandioser Bands aus – Dag Nasty, Lemonheads, De La Soul, No FX -  einige Skatereferenzen  – Santa Monica Airlines, Zorlac Boards, Trasher Magazine, Santa Cruz – geben dezente Hinweise auf die eigentlichen Prioritäten des vermutlich sehr schulgelangweilten Logo-Künstlers.

Für mich ist der Ordner sowohl Produkt der wie auch Metapher  für die „Kunst der schulischen Nichtaufmerksamkeit“, wie ich das mal nenne: eine große konstruktive Kompensationsleistung einer durch faden Unterricht evozierten Langeweile.  Der Ordner erinnerte mich an ein wohl legendäres Matheheft, dass ich während eines Kurshalbjahres kreiierte, als ich im Unterricht nichts blickte, das Schäkern mit der Sitznachbarin irgendwann langweilig wurde und der Lehrer mir durch seine Provokationen auf die Nerven ging. Also zog ich mich zurück und malte – und zwar so umfassend, so kunstvoll, dass besagte Nachbarin das Heft am Ende des Schuljahres unbedingt mitnehmen wollte.  Ich wusste zwar nicht, was sie mit all den Bandnamen und Songtexten anfangen wollte, aber ich erfüllte ihr den Wunsch, nachdem ich noch schnell mein „fecit“ druntergesetzt hatte.

Dies alles spontan erinnert beim Anblick des besagten Ordners, der Grund es zu posten ist auch Neugierde: Wer hat ähnliche Erfahrungen gemacht oder besitzt möglicherweise sogar noch Belege und ergänzt oder postet sie ?

Als Startpunkt hier das erwähnte Exponat:

zeitgeschichteselbstgemacht

Lasst von euch Lesen und Gucken :-)

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woran man einen lausigen supermarkt erkennen kann

April 14, 2009 · 7 Kommentare

Auf der Suche nach einem Produkt stolpere ich minutenlang durch die Gänge, ohne auch nur einen einzigen Angestellten oder sein weibliches Pendant zu erblicken, geschweige denn von einem gesehen zu werden, der mir mit einem freundlichem \“Kann ich Ihnen helfen\“ die Last der planlosen Stöberei abnimmt. Vierzehn Gänge weiter treffe ich schließlich auf eine geschäftige Menschenseele, die auf meine Orientierungsfrage nur ein unwirsches \“brabbel brabbel andere Abteilung grummel brabbel\“ durch die Zähne klemmt.  Entnervt blicke ich zurück in die Ödnis aus der ich gerade kam und verlasse den Laden. So kann man Umsätze natürlich auch vermeiden.

Ich will aber nicht ungerecht sein, war ja wahrscheinlich auch nur eine sehr spezifische Ausnahmesituation, bzw. &  anders gesagt: woran kann man lausige Supermärkte (noch) erkennen :-) ?

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