sukzessive entwicklung zum guten

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schamlose Eigenwerbung

Juli 15, 2009 · 6 Kommentare

Der Sommer ist da ! Hitze drückt, Schweiß perlt, Klamotten werden durchweicht und hängen am Leib wie nasse Säcke. Alle Klamotten ? Mitnichten ! Es gibt ein Material, dass den Widrigkeiten der Sonnensauna zu trotzen vermag: Leinen.  Luftig und leicht umschmeichelt es die  Haut, der Gehwind fönt es trocken, wenn die Schweißperlenarmada es aufzuweichen droht. Toll sowas.  Und auch ganz natürlich.

Aus gegebenem Anlass hier der dezente Hinweis auf die Möglichkeit, das Leinengefühl in Hosenform einmal (oder wieder) selbst zu erfahren. Bedenke: es gibt nichts Besseres ! Kleines Ausschlusskriterium: es ist eine Damenhose – die ihr eurer Liebsten aber natürlich auch einfach mal so schenken könnt – sie wird euch viele Sommer lang eine dankbare Gefährtin sein ! Großes Einschlusskriterium: sollten viele Zufälligkeiten dazu führen, dass du, liebe Foesti, die Hose ersteigerst, übernehme ich die Portokosten.

ok Laberbacke, lass gucken: Mexx Leinenhose Gr. 38, weiß

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streifen

Juni 2, 2009 · Kommentar schreiben

Oh ich liebe streifen ! Egal ob vertikal oder horizontal angelegt, wenn es die richtige Farbkombination in der richtigen Anordnung ist, kann ich mich beim Anblick daran stundenlang erfreuen. Da ich dieser Leidenschaft vor allem im Unterwäschebereich fröhne, hat außer einer auserwählten Person und vielleicht einigen traditionell  sockenaffinen Menschen davon aber meist niemand etwas :-) . Das wird jetzt anders. Denn eben entdeckte ich beim Stöbern und verwiesen durch diese feine Aktion, moo.com, und hier  diese wunderschönen Visitenkartenmuster:

Shades of Autumn, Business Cards

Business Cards €15.09
Buy this on MOO.com

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kleidsam

Januar 13, 2009 · Kommentar schreiben

Auf der Suche nach einer Tabaktasche (warum das ganze Utensilgefrickel immer in die Tabakpackung stopfen, die dann nicht mehr richtig zu verschließen ist) wurde ich kürzlich bei Yppek fündig: hier gibts handgemachte Taschen aller Art, darunter ganz schöne wie praktische Tabaktaschen. Zudem zu bezahlbaren Preisen (die folgende für 16,90,-, zudem versendet die Designerin in Deutschland versankostenfrei), ganz im Gegenteil zu den Ledermonstern von Dunhill & Co (wo schon mal eine halbe Monatsmiete fällig werden kann).

Aus der Kategorie „schöne bzw. sinnvolle Produkte“, Tabakbeutel in blauem Feincord:

yppektabaktasche4

Von Yppek

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Buchbesitzästhetik

August 19, 2008 · Kommentar schreiben

Ein Post für die Kategorie „kindliche Freude an schönen Oberflächen“, um nicht zu sagen „Oberflächenästhetik“.  Heute: ex libris-Stempel.  Völlig unnötige Besitzmarkierungen für Angeber, mögen die Einen sagen. Bücher kommen und gehen, je weniger Spuren sie dann aufweisen, umso besser. Oder: sie kommen und bleiben, füllen schmucke Paschen-Regalwände und flößen dem affinen Beobachter Respekt oder Freude ein.

Bei mir ist es letzteres, was vor allem damit zusammenhängt, dass in Büchern soviel Sinnvolles, Schönes und Unterhaltsames zu finden sein kann. Außerdem hat es einen gewissen Charme, wenn, wie mir vor Jahren begegnet, der Buchbestand einer Unibibliothek mit den Beständen ehemaliger Professoren bestückt ist, die sich post mortem mit stilisiertem Konterfrei-Stempel der Nachwelt empfehlen. Eine nette Momentaufnahme und ein Stück Geschichte. Nicht weniger charmant ist es, bei gebrauchten Büchern eine ganze Armada von Einträgen und ex-libris Stempeln vorzufinden, auch hier die Möglichkeit interpretierter Geschichte: wer hat wohl was aus dem betreffenden Buch mitgenommen ?

Spuren legen, folgen und interpretieren ist es also, was mir daran gefällt (was mich auch beim Bloggen motiviert), mehr als nur Anstreichungen in Büchern vorzufinden. Wenn die Einträge dann auch noch aus kryptischen Unterschriften bestehen, ist die Momentinterpretationsrätselfreude garantiert. Daher gehe ich mit gutem Beispiel voran (innerhalb des sehr speziellen Mikrokosmos´ einer solcher Wahrnehmung :-)   ) und teile ein Beispiel (der Stempel kommt aus dem Hause Moses-Verlag):

Wer mag, nehme es auf und teile seine/ihre liebste Buchbesitzästhetikvariante  – über einen kurzen Link-Bescheid freue ich mich !

Schönen Tag !

dfn

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Es gibt immer eine Lösung – immer !

Mai 21, 2008 · Kommentar schreiben

Jup, das war der stets wiederholte Leitspruch einer Spielsession, die kürzlich einen schönen Grillabend bei mir bis dato unbekannten (retrospektiv: sehr sympathischen ) Freunden meiner Liebsten beschloss. Das aufgefahrene Spiel war „Ubongo“ (für Spielefreaks wahrscheinlich ein alter Hut) und ist so etwas wie eine Mischung aus manuellem Tetris und geschickt konstruiertem Diamanten sammeln. Als Neulinge standen wir in der ersten Runde noch einigermaßen auf dem Schlauch, die Aufgabe, auf Zeit drei tetris-ähnliche Blöcke auf einem kleinen Feld anzuordnen, trieb mich zunächst fast zur Verzweiflung. Die wurde mir jedoch nicht gestattet, denn: „Es gibt immer eine Lösung ! Die passen alle ! Probiers einfach weiter !“ Hm. Eine Minute ist so verdammt schnell vorüber, wenn Synapsen dösen. Die nebenbei geschlürften Bierchen waren sicherlich auch keine große Hilfe :-) . In der zweiten Runde lief es etwas besser und mein Ehrgeiz war vollends geweckt, nachdem ich kapiert hatte, worum es ja eigentlich ging: das systematische Steine sammeln.

So entwickelte sich eine Dynamik, die mich an einen charmanten Witz von Demetri Martin erinnerte, der (sinngemäß) festhielt:

„You know, there are so many board games with so many different titles. But sometimes it seems that they all have the same title: ´which one of my friends is a competitive asshole ?´ Ah, looks like tonight we played Steve !“

[von der Cd "These are Jokes"]

Den bezog ich altruistischer Weise natürlich auf mich, aber die anderen waren zu sehr mit Zocken beschäftigt, als sich um solche Ablenkungsmanöver zu kümmern. Das Spiel machte wirklich Spaß (und das nicht nur, weil ich die dritte Runde knapp aber glorios gewinnen konnte ;-) ), daher mal wieder ein Post für die Kategorie „schöne Produkte“ und eine Empfehlung für Menschen, die intelligent gemachte Spiele mögen. Bin selber eigentlich kein gewohnheitsmäßiger Zocker, den letzten Begeisterungssturm löste bei mir vor Jahren „Abalone“ aus, aber „Ubongo“ hat mich wirklich positiv überrascht.

Aber, anstatt zu faseln, lieber hilfreiche Links, hier einer (kurze, aber gute Spielvorstellung) und hier noch einer (Auswahl von Shops).

Viel Spaß !

dfn

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bedacht schön schenken

April 8, 2008 · 2 Kommentare

Frisch inspiriert vom Wochenende – Wer kennt das nicht: der Geburtstag naht, die Leute fragen „und, was wünscht du dir Feines ?“, haben dann aber keine Böcke sich wirklich eingängig mit den Vorschlägen zu befassen, geschweige denn, sie auch zu besorgen oder gar einzupacken. Oder aber, die konkreten Vorschläge bleiben aus und planlos werden Dinge besorgt, die man am Tag nach dem Geburtstag bei Ebay ersteigern kann.

Dabei ist Schenken etwas sehr nettes (was auch nicht unbedingt auf Geburtstage beschränkt bleiben muss) und Menschen freuen sich darüber, unerwartet ein Item vom Amazon-Wunschzettel nehmen zu können – (schönes Bsp. im WordPress-Kosmos ). Warum Ihnen diese spontane Freude nicht machen ?

Aber zurück zum Thema. Hier eine kleine Auswahl handverlesener Adressen die evtl. als Entscheidungs- und Überwindungshilfen dienen können. Weniger ist mehr, Qualität geht vor Ramsch und ok, mehr als Bücher, Musik, Filme, sinnvolle Gebrauchsgegenstände und geschmackvolle Genussgegenstände brauchts ja auch nicht zum Konsumentenleben – memento: simplify !

1. Bücher, Musik und Filme

Klassikergeschenke, klar, wer erfreut sich nicht an ihnen ?

Amazon ermöglicht nach wie vor die bequemste Abwicklung, für antiquarische, ältere oder fremdsprachige Perlen empfiehlt es sich aber auch, bei der Konkurrenz vorbeizuschauen, z.b. in Gestalt von booklooker , dem ZVAB oder dem English Book Service.

2. Sinnvolle Alltagsgegenstände

Praktisches und Schönes für Körper, Zimmer, Haus und Hof

Erste Adresse seit vielen Jahren ist sicherlich Manufactum (Tipp: Katalog anfordern, die Produktbeschreibungen sind so poetisch, macht schon das Lesen Spaß), ähnliche Anbieter sind
Torquato oder auch Pro-Idee (wobei deren Katalog ne echt trashige Aufmachung hat, hier empfiehlt sich eher die Netzrecherche :-) ). Zu erwähnen ist natürlich auch die Designperspektive von Ikarus. Nicht immer günstig all das, aber Qualität rechnet sich ja auch erst auf Dauer.

3. Geschmackvolle Genussmittel

Ja ja, expressis verbis zu verstehen – für Liebhaber von Tee, Spirituosen und netten Accessoires

The British Shop bietet, wie es der Name irgendwie vermuten lässt, allerhand Waren aus Großbritannien. Klamotten, Accessoires, Tee, Esswaren und ausgewählte alkoholische Erzeugnisse in allen Preisklassen – cave: Perlentauchen nötig ;-) .

4. Schreibwarenaccessoires und Postkarten

Es braucht ja auch das Begleitequipment, um die Präsente nicht nackert darzureichen. Eine originelle Postkarte ist oft schon das halbe Geschenk, mindestens aber ein geschmackvoller Botschafter. Originelle und dabei noch ästhetisch ansprechende Postkarten gibts in sorgsam sortierten Läden, in Gießen ist das Punkt und Strich. Solch ein Glück ist aber nicht jedem gegönnt, sehr schöne Karten ( + mehr ) finden sich im Netz z.b. bei Inkognito. Sehr feine Dinge gibts außerdem beim Moses-Verlag, z.b. die genialen „ex libris“-Stempel. Den bookchair habe ich auf diesen Seiten ja schon mal gelobhudelt. Nun ja, man merkt, dass ich ein ausgemachter Buchfreund bin.

Soweit mal diese kleine Liste, korrespondierende Anregungen sind natürlich willkommen !

Viel Spaß beim Recherchieren,

dfn

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Wasserkocherschnüffeln

März 26, 2008 · Kommentar schreiben

Als passionierter Teetrinker (hier mein Tipp für alltäglichen Genuss) kann ich auch nur einen Tag ohne Wasserkocher nicht aushalten :-) – und als kürzlich mein altes Schrottding seinen Geist aufgab, musste natürlich schnellstmöglich ein Neuer her.

Gedacht, getan, gekauft – und weil der Gewünschte nicht vorrätig war, spontan ein Billig-Angebot wahrgenommen. Leider. Die Kochlautstärke (vergleichbar mit einer startenden 747) ließ sich noch ertragen, das Edelstahlgehäuse schon weniger. Denn: auch nach gründlicher Reinigung und zahlreichen Tassen ließ sich der metallische Nachgeschmack des Wassers (bzw. Tees) nicht länger verdrängen. Mist. Also wieder los.

So kam es dann, das meine Freundin und ich in verschiedenen Fachgeschäften eine scheinbar neue Spezies des kritischen Konsumenten etablierten ( gemessen an den konsternierten Reaktionen der Verkäuferinnen und Verkäufer): die professionellen Wasserkocherschnüffler. Packungen auf, Nase rein, tief durchgeatmet und Urteil gefällt.

Die simple Erkenntnis: die zumeist dominierenden Edelstahlkocher haben ein ziemlich prägendes Eigenaroma und das ist nicht lecker. Kunststoffgehäuse hingegen finden sich fast nur noch bei Billigkochern mit inakzeptabler Halbwertszeit. Doch das Suchen fand ein Ende und der naheliegende Kompromiss bestand aus Edelstahlboden mit Kunststoffgehäuse.

Der gefundene Kocher ist allerdings so gut, dass ich einmal mehr den Produktlobhudler mimen muss, aber warum nicht den guten Dingen des Lebens gesonderte Aufmerksamkeit zukommen lassen ?

Auf ein Tässchen,

 

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Schwalbenkönige

März 20, 2008 · Kommentar schreiben

Neulich beim Zocken (Fußball im Fun-Soccer-Modus: acht oder zehn Mann, kleines Feld und verkleinerte Tore, Kunstrasen, Bande und Netz – der Ball ist immer im Spiel, du immer am hecheln, sauanstrengend aber sehr geil :-) ) :

Flacher Direktpass in die Spitze, direkte Ballannahme, kurze Drehung und dann die Kollision mit dem gegnerischen Abwehrspieler: obwohl dieser nur leicht berührt wird, fällt er um wie die FDP in Koalitionsverhandlungen. Völlig unverdienter Freistoß und Ende eines schönen Spielzugs. Dann der Gegner: außen über die Bande, an zwei, drei Spielern vorbei, ich muss zur Tat schreiten. Ich geh zum Ball (und zum Mann, aber ERST zum Ball ;-) ), er fällt, ich fluche – doch nicht schon wieder ! Was für Heuler ! Grinsen beim Gegner.

Nun, wir spielen nicht verbissen, sondern mit Augenzwinkern. Aber auch nicht mit Nivea-Creme an den Armen. Persönlich liegt mir die argentinische Spielweise: hart aber fair, ein bisschen Einsatz muss schon sein, ein bisschen Zizzeln auch – Nehmerqualitäten gehören dazu, da ist mir Wayne Rooney sympathisch. Nicht jede zarte Wadenberührung ist gleich Grund, theatralisch mit den Zähnen den Rasen zu pflügen.

Solch eine Spielweise kann man verkörpern und somit als positives Vorbild dienen. Seit kurzem kann man sie aber auch als Statement auf der Brust tragen (vorausgesetzt, die Mitspieler verfügen über die kulturelle Intelligenz, die Metapher auch lesen zu können):

antischwalbenshirt.jpg

Ein wundervolles Bekenntnis zur Sportart Fußball (den manche gelegentlich mit Basketball verwechseln) – das fulminante „Antischwalbenshirt“ von 11 Freunde. Geniale Idee, hochwertige Ausführung und akzeptaber Preis – fühlt sich nicht nur gut an, sondern ist auch sehr praktisch – wenn der Gegner nach einem Foul rumflennt, einfach grinsend aufs Shirt zeigen (und dann Fersengeld geben !)

 

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Grandioses Buchdesign

März 17, 2008 · Kommentar schreiben

Zahllose Bücher erscheinen ständig, aber nicht immer bestechen sie durch eine gelungene oder gar schöne Aufmachung. Puristisches Corporate-Design wie z.b. bei den verschiedenen „Suhrkamp“-Reihen ist eine angenehme ästhetische Anti-These zur schrillen Gestaltung vieler Werke. Aber es geht doch schöner. Hier ein Beispiel:

Der Freiburger orange-press-Verlag hat ein sehr liebevolles Händchen bei der Gestaltung seiner Bücher. Letzten Herbst erschien dort Edward Bernays Klassiker „Propaganda“, das Schlüsselwerk zur Begründung der „Public Relations“. Die Edition aus dem Hause orange press macht dieses Werk erstmalig in deutscher Übersetzung verfügbar und es ist sehr lobenswert, dass der Verlag Bernays´ Werk nicht unkommentiert, sondern mit einem brillanten Nachwort des Medienwissenschaftlers Mark Crispin Miller versehen hat, der sich kritisch mit seinem Rezeptionsobjekt auseinandersetzt – Zitat: „Dass Propaganda selbst diejenigen leicht verführt, die die größte Abneigung ihr gegenüber empfinden, ist ein Paradoxon, das Bernays vollständig überblickte; und eines, das wir zumindest versuchen müssen zu verstehen, wenn wir die Welt verändern wollen, die Edward Bernays zusammen mit anderen für uns geschaffen hat (S. 156).“

Doch dieses überaus lesenswerte Buch ist auch ein visueller Genuss. Selten habe ich ein Produkt in der Hand, dessen Aufmachung mich so begeistert, dass ich es einfach nur ansehen kann und mich am Anblick und der Gestaltung erfreue. Anders bei „Propaganda“. Die Farbgebung ist schlicht – weißer Rand, schwarze Füllung, silberne und orangene Schriftzüge u.a. in Pixeloptik – aber packend. Die hochwertige Klappenbroschur ist ein haptisches Vergnügen, Layout und Format (15×20cm) ein absoluter Treffer. Schön, wenn Inhalt und Form eine so treffliche Symbiose eingehen !

Objekt der Lobhudelei:

cover_propaganda_gro.jpg

 

post scriptum: halte mich sonst eher am Inhalt auf ;-)

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