sukzessive entwicklung zum guten

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Versäumnis

November 5, 2009 · Kommentar schreiben

Mir ist kürzlich aufgefallen, dass ich hier noch nie wirklich übers Badminton spielen geschrieben habe, dabei kann das echt Spaß machen:

Zugegeben, mein Spielniveau lässt sich als dezente Lichtjahrenentfernung vom gerade Gesehenen beschreiben… und auch wenn ich als Linkshänder ein unbeliebter Spielpartner wie -gegner bin (und somit immer latentes Mobbingopfer, buhu), ich zudem arbeitsbedingt auch mal Fantomas sein muss und sechs Wochen nicht in der Halle aufschlage um aufzuschlagen, ist es doch immer wieder gut, wenn es mal dazu kommt, so wie gestern abend.

Ich gestehe, dass diese Information weltpolitisch betrachtet nicht von erheblichster Relevanz ist, daher hier neben dem zweifelhaften Infowert des Posts noch ein evtl. Nutzwert gratis dazu:

1. Für all jene, die demnächst ein paar erstklassige Hallenschuhe erwerben oder verschenken wollen, meine Empfehlung:

Asics Gel Blade 2

- martialischer Name für ein Schuhmodell, aber wirklich ein genialer Schuh, vor allem die Stabilität ist der Hammer, die Teile kleben fast an den Füßen, kein Umknicken, kein Rumrutschen, stattdessen perfekter Halt. Die GEL-Stoßdämpfung funktioniert bislang  großartig – ich spiele die Schuhe jetzt seit vier oder fünf Wochen und war jedesmal erstaunt, dass ich nach 2-2,5h  durchspielen ohne Schmerzen in den Gelenken oder Knien nach Hause gehen konnte. Wenn sie jetzt auch noch lange halten, werde ich wohl Asics-Kunde .

2. Und für all jene, die sich beim Lesen der Zeilen gedacht haben, ach Mist, ich sollte mich auch mal wieder sportlich bestätigen:

- right you are ! go fatty go :-)   !

3. Passt hier zwar nicht wirklich rein, fiel mir eben aber noch ein und braucht keinen Extra-Post, i.e.:

- ein Tipp für den galanten Umgang mit Verlinkungen: das Firefox-Add-On CoolPreviews erlaubt eine Seiten-Vorschau durch einfaches mouseover und erspart den ein oder anderen click !

Schönen Tag !

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in den Raum gestellt

Juni 11, 2009 · 2 Kommentare

Ich finde, man sollte zuweilen auch mal basale Dankbarkeit für scheinbare Selbstverständlichkeiten zum Ausdruck bringen. Für mich im hier und jetzt ist das z.B. die Tatsache, dass mein nunmehr 8 Jahre alter Rechenknecht, den ich vor fünf Jahren gebraucht für 150,- von einem wohlmeinenden Bekannten erwarb, [der einige Jahre zuvor aber  ein halbes Vermögen dafür ausgegeben haben muss], hier so jeden Tag seinen mehrstündigen Dienst tut. Hochfahren, [ok: Geduld mitbringen ;-) ] , fertig !  Die Zuverlässigkeit der Maschine entbehrt auch galant vom schneller-höher-weiter-Ratrace, von dem ich in einem netten Hirschhausen- Zitat kürzlich hier gelesen habe.

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genussfasten leichtgemacht

April 7, 2009 · 2 Kommentare

Nein, kein leichtfertig hingerotztes Oxymoron, sondern der Hinweis auf ein gar köstliches Milchspeiseprodukt, für das mir eben ein neuer Slogan einfiel, nachdem ich seit Wochen mal wieder dem Ritual der täglichen Dosis fröhne:

Monte. What a tasty Motherf***er.

Fraglich bloß, welche Zielgruppe sich damit ansprechen ließe – ich kaufs ja auch so ! Ideen ?

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kleidsam

Januar 13, 2009 · Kommentar schreiben

Auf der Suche nach einer Tabaktasche (warum das ganze Utensilgefrickel immer in die Tabakpackung stopfen, die dann nicht mehr richtig zu verschließen ist) wurde ich kürzlich bei Yppek fündig: hier gibts handgemachte Taschen aller Art, darunter ganz schöne wie praktische Tabaktaschen. Zudem zu bezahlbaren Preisen (die folgende für 16,90,-, zudem versendet die Designerin in Deutschland versankostenfrei), ganz im Gegenteil zu den Ledermonstern von Dunhill & Co (wo schon mal eine halbe Monatsmiete fällig werden kann).

Aus der Kategorie „schöne bzw. sinnvolle Produkte“, Tabakbeutel in blauem Feincord:

yppektabaktasche4

Von Yppek

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demetri saves the day

September 24, 2008 · Kommentar schreiben

this week started out quite annoyingly: I was trapped by the occasional monday morning blues but this time it lasted until last night so I had to come up with a plan to avoid the mood to be present for the whole week and thereby eventually spoil it.  the -as it turned out – very fine idea that came to my mind was to pick Demetri Martins „these are jokes“ cd to accompany me on the everyday 45min ride to work.

Although I´m familiar with it I had not listened to it for several months and was charmed again by the fine comedy art provided and the also quite charming atmosphere of the featured live setting (though one must note that the audience was very grateful, acknowledging almost every word with laughter). But nevertheless:

This morning I arrived with an unobtrusive smile on my face reflecting my cheered up mood and my focus for the day: to conquer it with a lightened heart and widely awakened mind.  So anyone with a profound sense for fine humour is recommended to give this fine artist a try, the others will know what I´m writing about !

ps:

if the mindfucking mood is persevering I recommend listening to Swings Kids´ „disease“ VERY loud and just blow that fucked up mind for a good three minutes :-)

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spontan – in dreieinhalb Schritten zur neuen Kamera

Juli 30, 2008 · Kommentar schreiben

Ein Bekannter plante, sich eine neue Digitalkamera zuzulegen. Er recherchierte, verglich Modelle und Preise, las Testberichte, verglich noch mehr Modelle und Preise und konnte sich trotzdem nicht entscheiden. Alles in allem war er mehrere Monate mit der Entscheidung beschäftigt. Seltsam, dachte ich damals so bei mir in der oberen Etage.

Neulich dann waren wir wieder einmal genervt von digitalen Fotos, bzw. der Tatsache dass zur Betrachtung immer ein Laptop aufgeklappt werden musste und schlussfolgerten daraus eine Zeitreise ZURÜCK in die Welt der analogen Spiegelreflexkameras. Nun bin ich eher spontan veranlagt und aus der fixen Idee wurde schnell ein Plan.  Also mal „beste analoge SLR test“ in die Suchmaschine geholzt und siehe da, gleich ein brauchbares Ergebnis gefunden: die Zusammenfassung eines Testberichts des Foto Magazins.

Mit Blick aufs verfügbare Budget wurde die Nikon F55 die Wahl der Stunde und die Recherche konnte weitergehen. Also die Blogosphäre nach Nutzererfahrungen durchkämmt, noch mehr Testberichte gelesen  -um das positive Vorurteil zu bestätigen :-) und dann bei Ebay nach Kaufoptionen geforscht. Hier kam die Spontanität naturgemäß ans Ende, alle sechs interessanten Angebote hatten noch Restlaufzeiten von einer Woche. Huh.

Dann die Stunden des Bietens: nacheinander alle Auktionen abgeklappert und nacheinander bei allen gescheitert (auch weil ich nur bei zwei „live“ dabei sein konnte) – oh wie mag ich Ebay, wenn ich WIRKLICH mal was brauche :-) .

Doch dann kehrte der Geist der Spontanität zu mir zurück denn mein Blick war auf ein gutes Angebot für den Einstiegsklassiker Canon EOS 500 N gestoßen.  Live „gesnipet“ und Mission erledigt. Ein Kamerakauf kann so einfach sein. Für Deppen wie mich.

Ok, nicht wirklich deppig, denn die Kamera macht ganz feine Bilder. Die Testberichte und Lobeshymnen habe ich erst später gelesen.

dfn

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Charakterstudien – das feinste Vademecum

Juli 14, 2008 · Kommentar schreiben

Bekanntlich verdanken wir Theophrast die Verwendung des Wortes „Charakter“. Zurück geht es auf sein kleines Büchlein mit dem Titel „Ethikoi Charakteres“, oder deutsch „Charaktere“. In ihm zeichnet er dreißig kleine aber feine Skizzen menschlicher Typen, sehr lebendig und sehr amüsant. Zwischen Schmunzeln und schallendem Lachen forciert die Lektüre unterschiedlichste Reaktionen und da ich kürzlich mal wieder ein Exemplar erhalten habe (mein vor Jahren verliehenes ist nie mehr aufgetaucht bzw. zürückgekommen), hier ein Auszug mit der Empehlung: „Besorgen ! Lesen ! Amüsieren ! Lernen ! :-) – vor allem das gegenseitige Vorlesen während Autofahrten ist SEHR empfehlenswert . Die beste Auswahl an antiquarischen Exemplaren fand ich bei booklooker, siehe mal hier.  Im folgenden aber ein Auszug, benannt

Der Unverschämte

Die Unverschämtheit stellt, will man ihr Wesen bestimmen, eine Mißachtung des eigenen guten Rufes um schmählichen Vorteils willen dar.

Ein unverschämter Mensch sucht, falls er sich etwas borgen möchte, zunächst den auf, den er schon einmal geschädigt hat, dann erst einen anderen. Brachte er den Göttern Opfer dar, so nimmt er bei einem anderen an der Mahlzeit teil, das eigene Opferfleisch jedoch pökelt er ein und bewahrt es auf. Außerdem ruft er noch seinen Diener herbei, reicht ihm vom Tisch des Gastgebers Brot und Fleisch hin und ruft vor aller Ohren: „Laß dir´s gut schmecken, Tibeios !“

Beim Einkaufen von Leckerbissen erinnert er den Fleischer, falls er ihm einmal eine Gefälligkeit erwiesen hat, an dieselbe, tritt dicht an die Waage heran und wirft am liebsten noch ein Stück Fleisch, wenigstens aber einen Suppenknochen darauf; wenn er das Stück bekommt, ist er zufrieden, wenn nicht, schnappt er sich ein paar Kaldaunen vom Tisch und zieht lachend ab.

Für seine Gastfreunde ersteht er das Anrecht auf einen Platz im Theater; doch er selber schaut zu, ohne seinen Teil zu entrichten, und bringt einen Tag später noch seine Söhne samt ihrem Erzieher mit. Von allem, was jemand preiswert eingekauft hat, fordert er auch für sich einen Anteil. Er sucht ein fremdes Haus auf und borgt sich Gerste, bisweilen auch Stroh, und nötigt diejenigen, die ihm das Erbetene ausgeliehen haben, es sich persönlich wiederzuholen.

Er scheut sich auch gar nicht, an die in der Badeanstalt stehenden Kuperkessel heranzutreten, die Gießkanne hineinzutauchen und zu füllen, sich trotz der empörten Rufe des Bademeisters selbst zu begießen und abschließend zu sagen: „Ich habe gebadet !“ Beim Fortgehen bemerkt er dann: „Du schimpfst mich noch aus ? Du hast dir dein Trinkgeld verscherzt !“

Auch sehr schön,

Der Zerstreute

Die Zerstreutheit bedeutet, will man ihr Wesen bestimmen, eine Art von Denkträgheit, die sich im Reden und Handeln äußert.

Ein zerstreuter Mensch rechnet mit den Steinchen und zieht die Summe; anschließend fragt er einen, der müßig neben ihm sitzt: „Was kommt heraus ?“ In einen Prozeß verwickelt und gewillt, zum Termin zu erscheinen, vergißt er es und geht auf sein Feld. Beim Theaterbesuch bleibt er im Zuschauerraum als einziger schlafend zurück. Hat er reichlich gegessen und steht nachts auf, um den Abtritt aufzusuchen, verfehlt er den Weg und wird vom Hund des Nachbarn gebissen. Hat er etwas erhalten und selbst beiseite gelegt, muß er es suchen und kann es nicht finden. Wird ihm der Tod eines seiner Freunde gemeldet, mit der Aufforderung, er möge hingehen, macht er ein trauriges Gesicht, bricht in Tränen aus und sagt: „Aufrichtigen Glückwunsch !“

Erhält er Geld zurück, das man ihm schuldete, ist er fähig, Zeugen einzuladen. Zur Winterszeit kann er sich mit seinem Sklaven herumstreiten, weil dieser keine Gurken eingekauft habe. Seine Kinder nötigt er, miteinander zu ringen und um die Wette zu rennen, und hetzt sie auf diese Weise bis zur äußersten Erschöpfung. Kocht er auf seinem Landgut sich selber ein Linsengericht, streut er zweimal Salz in den Topf und macht das Essen ungenießbar. Läßt Zeus es regnen, preist er das liebliche Funkeln der Sterne; ist es sternklar, behauptet er: „Auch die anderen sagen es: Schwarz wie Pech ist die Nacht !“

Und wenn jemand fragt: „Wie viele Leichen wurden, nach deiner Meinung, zum Heiligen Tore hinausgetragen ?“, so gibt er ihm zur Antwort: „So viele, wie ich mir und dir wünsche !“

Zitiert nach der 1972er Ausgabe des Insel-Verlages (Nr. 971).

gute Nacht,

dfn

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bedacht schön schenken

April 8, 2008 · 2 Kommentare

Frisch inspiriert vom Wochenende – Wer kennt das nicht: der Geburtstag naht, die Leute fragen „und, was wünscht du dir Feines ?“, haben dann aber keine Böcke sich wirklich eingängig mit den Vorschlägen zu befassen, geschweige denn, sie auch zu besorgen oder gar einzupacken. Oder aber, die konkreten Vorschläge bleiben aus und planlos werden Dinge besorgt, die man am Tag nach dem Geburtstag bei Ebay ersteigern kann.

Dabei ist Schenken etwas sehr nettes (was auch nicht unbedingt auf Geburtstage beschränkt bleiben muss) und Menschen freuen sich darüber, unerwartet ein Item vom Amazon-Wunschzettel nehmen zu können – (schönes Bsp. im WordPress-Kosmos ). Warum Ihnen diese spontane Freude nicht machen ?

Aber zurück zum Thema. Hier eine kleine Auswahl handverlesener Adressen die evtl. als Entscheidungs- und Überwindungshilfen dienen können. Weniger ist mehr, Qualität geht vor Ramsch und ok, mehr als Bücher, Musik, Filme, sinnvolle Gebrauchsgegenstände und geschmackvolle Genussgegenstände brauchts ja auch nicht zum Konsumentenleben – memento: simplify !

1. Bücher, Musik und Filme

Klassikergeschenke, klar, wer erfreut sich nicht an ihnen ?

Amazon ermöglicht nach wie vor die bequemste Abwicklung, für antiquarische, ältere oder fremdsprachige Perlen empfiehlt es sich aber auch, bei der Konkurrenz vorbeizuschauen, z.b. in Gestalt von booklooker , dem ZVAB oder dem English Book Service.

2. Sinnvolle Alltagsgegenstände

Praktisches und Schönes für Körper, Zimmer, Haus und Hof

Erste Adresse seit vielen Jahren ist sicherlich Manufactum (Tipp: Katalog anfordern, die Produktbeschreibungen sind so poetisch, macht schon das Lesen Spaß), ähnliche Anbieter sind
Torquato oder auch Pro-Idee (wobei deren Katalog ne echt trashige Aufmachung hat, hier empfiehlt sich eher die Netzrecherche :-) ). Zu erwähnen ist natürlich auch die Designperspektive von Ikarus. Nicht immer günstig all das, aber Qualität rechnet sich ja auch erst auf Dauer.

3. Geschmackvolle Genussmittel

Ja ja, expressis verbis zu verstehen – für Liebhaber von Tee, Spirituosen und netten Accessoires

The British Shop bietet, wie es der Name irgendwie vermuten lässt, allerhand Waren aus Großbritannien. Klamotten, Accessoires, Tee, Esswaren und ausgewählte alkoholische Erzeugnisse in allen Preisklassen – cave: Perlentauchen nötig ;-) .

4. Schreibwarenaccessoires und Postkarten

Es braucht ja auch das Begleitequipment, um die Präsente nicht nackert darzureichen. Eine originelle Postkarte ist oft schon das halbe Geschenk, mindestens aber ein geschmackvoller Botschafter. Originelle und dabei noch ästhetisch ansprechende Postkarten gibts in sorgsam sortierten Läden, in Gießen ist das Punkt und Strich. Solch ein Glück ist aber nicht jedem gegönnt, sehr schöne Karten ( + mehr ) finden sich im Netz z.b. bei Inkognito. Sehr feine Dinge gibts außerdem beim Moses-Verlag, z.b. die genialen „ex libris“-Stempel. Den bookchair habe ich auf diesen Seiten ja schon mal gelobhudelt. Nun ja, man merkt, dass ich ein ausgemachter Buchfreund bin.

Soweit mal diese kleine Liste, korrespondierende Anregungen sind natürlich willkommen !

Viel Spaß beim Recherchieren,

dfn

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Großzügig Autofahren

April 1, 2008 · 3 Kommentare

…assoziiert man meist mit ausladenden Modellen, die den begeisterten Fahrer mit wohligem Komfort umhüllen, ihm oder ihr ein Cockpit, bzw. wies so schön heißt, einen „Arbeitsplatz“ von erhabenener Räumlichkeit und Funktionalität bieten, kurzum: einen fahrenden Thron mutterbauchähnlicher Heimeligkeit mit allerlei Schnickschnack. Aber großzügig geht auch anders.

Da saß ich neulich friedlich am Schreibtisch und arbeitete konzentriert vor mich hin, als ich ein lautes Schrammeln hörte, kurz darauf klingelte es an meiner Tür. Dort angekommen, erschloss sich mir ad hoc der Sachverhalt: eine Kundin des gegenüber liegenden Kindermodenladens hatte die Rangierfähigkeit ihres Tourans überschätzt und war an meiner Möhre hängengeblieben, der Abrieb meiner Stoßstange war quer über die Seite des Touran zu sehen. Die Reparatur dieses Riesenkratzers würde wohl einige Penunzen erfordern, dachte ich und machte wg. meinem Schaden keine Anstalten zwecks Kompensation. Ok, wollte auch in Ruhe weiterarbeiten und da neige ich dazu, keinen Terz wg. Lappalien zu machen ;-) .

Dennoch erfreute ich mich ein weiteres Mal an meinem Wagen – einem 20 Jahre alten 2er Golf, der mir uneitles, unaufwendiges und eben großzügiges Autofahren erlaubt. Und das schon seit mittlerweile zehn Jahren. Während dieser Zeit wurde er mir zweimal geklaut (und zweimal wieder aufgefunden :-) ), häufig verschrammt und zerkratzt, kleine Unfälle kamen dazu. Aber alles ließ sich mehr oder weniger aufwendig fixen – ist eine feine Sache, bescheiden sagen zu können: „Mehr Auto brauche ich nicht“, oder ?

Aufnahme von der Sonnenseite (einer, hehe):

2er Golf

schönen Tag !

dfn

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Wasserkocherschnüffeln

März 26, 2008 · Kommentar schreiben

Als passionierter Teetrinker (hier mein Tipp für alltäglichen Genuss) kann ich auch nur einen Tag ohne Wasserkocher nicht aushalten :-) – und als kürzlich mein altes Schrottding seinen Geist aufgab, musste natürlich schnellstmöglich ein Neuer her.

Gedacht, getan, gekauft – und weil der Gewünschte nicht vorrätig war, spontan ein Billig-Angebot wahrgenommen. Leider. Die Kochlautstärke (vergleichbar mit einer startenden 747) ließ sich noch ertragen, das Edelstahlgehäuse schon weniger. Denn: auch nach gründlicher Reinigung und zahlreichen Tassen ließ sich der metallische Nachgeschmack des Wassers (bzw. Tees) nicht länger verdrängen. Mist. Also wieder los.

So kam es dann, das meine Freundin und ich in verschiedenen Fachgeschäften eine scheinbar neue Spezies des kritischen Konsumenten etablierten ( gemessen an den konsternierten Reaktionen der Verkäuferinnen und Verkäufer): die professionellen Wasserkocherschnüffler. Packungen auf, Nase rein, tief durchgeatmet und Urteil gefällt.

Die simple Erkenntnis: die zumeist dominierenden Edelstahlkocher haben ein ziemlich prägendes Eigenaroma und das ist nicht lecker. Kunststoffgehäuse hingegen finden sich fast nur noch bei Billigkochern mit inakzeptabler Halbwertszeit. Doch das Suchen fand ein Ende und der naheliegende Kompromiss bestand aus Edelstahlboden mit Kunststoffgehäuse.

Der gefundene Kocher ist allerdings so gut, dass ich einmal mehr den Produktlobhudler mimen muss, aber warum nicht den guten Dingen des Lebens gesonderte Aufmerksamkeit zukommen lassen ?

Auf ein Tässchen,

dfn

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