sukzessive entwicklung zum guten

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blogoversary !

März 12, 2009 · 11 Kommentare

Heute ist erster Blogoversary und aus diesem Anlass wurde hier neulich eine grandios-fulminante Verlosung ausgelobt.  Zwei Menschen sind der Einladung zum LeserInnenfeedback gefolgt,  dafür an dieser Stelle erstmal: Danke schön !

Dann hatte ich ja auch was zu gewinnen angeboten und da sich mit Julia und Traui nur zwei Teilnehmer qualifizierten war die Ziehung des Gewinns eben nicht so schwer. Er erfolgte natürlich unter Ausschluss jeglicher notarieller Überprüfung oder gar Zeugen, obwohl:  einige Krähen waren vor dem Küchenfenster unterwegs.  Zur Prozedur: zwei identisch gefaltete Namenszettel wurden in eine Pappkiste geworfen, diese dann einige Male geschüttelt und ohne hinzusehen ein Zettel gezogen.

Auf dem stand: Traui. Herzlichste Glückwünsche dazu und wenn du demnächst hier, i.e. in diesem Post (oder auch per Mail)  deinen Wunschlistenlink zu Amazon hinterlässt, komme ich meinem Teil des Deals nach.

@ Julia:  Sorry, aber das Zufallsprinzip kennt weder Person noch Ansehen, aber ein positiver Nebeneffekt des Nichtgewinnens könnte ja sein, dass du deine Wunschliste jetzt NICHT aufräumen musst :-)   .

Bis demnächst !

Kategorien: Netzweltbeobachtung
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verdacht

Januar 13, 2009 · 4 Kommentare

In eigener Sache:  das Statistik-Tool meines Blogs  zeigt konstante Frequentierung im Minimalbereich (5-35 hits/Tag),  dann und wann wurden in der Vergangenheit auch Kommentare hinterlassen (die hier immer willkommen sind, auch zu älteren Beiträgen, da es hier nicht um tagesaktuelle Dinge geht) – in letzter Zeit hingegen ist die Anzahl der von Akismet geblockten Kommentare auffällig gestiegen (ohne Warteschleife, also ohne Einsichtsmöglichkeit) und mir schwant, da könnten auch nicht-Spam-Sachen dabei sein. Da ich meinen Blog nicht selber hoste, sind die Einflussmöglichkeiten auf das Akismet -Tool sehr begrenzt – daher bleibt mir an dieser Stelle nur ein „Entschuldigung“ an alle potentiellen Kommentatoren zu hinterlassen (ist ja auch nur ein Verdacht) !

Kategorien: Netzweltbeobachtung
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gefunden werden

Dezember 8, 2008 · Kommentar schreiben

Schönes Sammelsurium der Begriffe, mit denen die Semantikgötter von Google mein Blog in der letzten Woche assoziierten, nette Kombi dieses Mal :-) :

Schade, dass es hierzu kein Gesichtsausdruckswebcamstatistikfeature gibt, würde mich bei manchen Begriffen ja schon interessieren, wie der geneigte Sucher beim Anblick der jeweiligen Posts reagiert hat.

Kategorien: Netzweltbeobachtung
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contemplating blogging, time and schedules

November 19, 2008 · Kommentar schreiben

maintaining a busy schedule does not contribute to thoughtful blogging

maintaining thoughtful blogging contributes to a busy schedule

a busy schedule may be a thoughtful reminder of spending time properly

which requires an effective schedule to do so

blogging the necessity of schedules may be a waste of time

so may be it, but it feels quite fine :-)

Kategorien: Netzweltbeobachtung
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warum blogs geil sind

Oktober 9, 2008 · Kommentar schreiben

…bzw. sein können.

Heute: Fundgrubenfunktion. Alter Hut, ich weiß. Aber trotzdem. Da überkommt mich der Backflash, unbedingt mal wieder den Song „Silent Scream“ von Headfirst hören zu wollen, einer kalifornischen Straight Edge Hardcore Band, auf dem Höhepunkt ihres Schaffens Ende der 1980er.

Das Tape ist verlegt, aber es wird ja so schwer nicht sein können, den Song irgendwo nochmal digitalisiert hören zu können. Dachte ich. Natürlich verfügt die Band über das obligatorische – post mortem erstellte – myspace-Profil, doch werden hier nur die Songs des lausigen Spätwerks gefeatured; passendster Kommentar zur entsprechenden LP auf der Seite: „what were you thinking ?“

Der Rest der regulären Recherche liefert auch nur ungeile Ergebnisse, die Blogsuche (von Google) hingegen führte fast direkt zu einer Altperlensammlung namens Suicide City-Milan, wo ein Liebhaber einen kleinen Ressourcenbahnhof legendärer Hardcorebands zusammenstellt, und dazu gehört unter erfahrenen Kritikern auch die den gesuchten Song enthaltende 7″ von Headfirst, ein kleiner Meilenstein des ruppigen Straight-Edge Hardcores.

@milan: thanks for featuring this great stuff ! @ alle anderen: search and enjoy :-)    – Hörprobe für „silent scream“ unten rechts-

Kategorien: Musiktipps · Netzempfehlungen
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experience blogging

Oktober 7, 2008 · 6 Kommentare

its weird how it forces the homo blogicus to thematize the fact that he has nothing valuable to tell right now and think this constitutes a still likely to be read post.

Kategorien: Netzweltbeobachtung · Sprache
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Nischenblogger – eine Selbstverortung

April 15, 2008 · 2 Kommentare

Vor knapp vier Wochen bin ich ernsthaft in die Blogosphäre eingetaucht (ein vor Jahren bei der Konkurrenz von blogspot unternommener Versuch, der aufgrund ausgeprägter Konzeptlosigkeit aber bald endete, zählt nicht). Zeit also für eine zeitnahe Rückschau und Selbstanalyse. Manche schreiben mit 30 ihre Biografie, ich einen zeitnahen Rückblick :-) .

Meine Ausgangspunkt war bzw. ist noch immer: ich blogge, weil ich drei Dinge mag: Schreiben, Gedanken teilen und etwas Konstruktives tun. Weil das für mich nicht bedeutet, darüber zu schreiben, wie tief Angela Merkels Dekolletee beim Besuch der norwegischen Staatsoper ausgeschnitten war oder wie lange gestern mein Tee gezogen hat – während ich mir die Schuhe zugebunden habe, hat sich schnell die Frequenz des Outputs eingependelt. Jeden Tag fällt mir nix Schreibenswertes ein, also nach dem Lust – und Ideenprinzip vorgehen. Dass ich dabei Posts verzapfe, die die Welt nicht braucht, ist natürlich ein Risiko – die zur Umgehung dieser kreativitätsunförderlichen Wahrnehmung nötigen Scheuklappen hat aber wahrscheinlich jeder bloggende Mensch aufgesteckt, sobald die Finger über die Tastatur huschen – denn das ist ja das Schöne am bloggen: jeder macht sein Ding, im quasi herrschaftsfreien Raum.

Ok, nicht ganz. Nach aufmerksamen Studium der Grundlagenliteratur (einmal dieser und einmal dieser Text) wird deutlich, dass es das Gut Aufmerksamkeit ist – heiß umkämpft und scheinbar kollektiv angestrebt – unter dessen Herrschaft sich der Blogmensch begibt. Also nicht nur Schreiben, sondern fleißig Kommentieren, Trackbacks durch die Welt schicken, wichtige Links setzen und nicht zuletzt Freunde und Verwandte mit der von ihnen wahrscheinlich unbewusst schon ganz kribbelig erwarteten Nachricht konfrontieren, man habe jetzt auch einen Blog. Das hat – je nach Ausrichtung und Zielsetzung – seine Berechtigung und Sinnhaftigkeit. Ich freue mich darüber, wenn die Seitenstatistik anzeigt, dass Menschen gelegten Spuren (i.e. tags) folgen und meinen Kram evtl. sogar lesen (außer die vier Auserwählten, denen ich die URL geschickt habe, fürstliche Bestechungsgelder für ausschweifende Schmausereien zahle und von daher WEIß, dass sie regelmäßig da sind ) – ich schreibe zwar zur eigenen Freude, möchte dabei idealiter aber auch unterhalten oder anregen. Muss ich mich dazu expressis verbis verorten ? Natürlich nicht, aber ich kam auf die Idee, bei gleichzeitigem Erstaunen über Schubladenkompatibilität.

Denn dem o.g. Text von Robert Basic entnahm ich den schönen Begriff des „Nischenbloggers“ und der blieb irgendwie hängen. Ich mag daran die Implikation eines altruistisch-bescheidenen Bloggertums – in meiner Interpretation: nicht um jeden Preis sinnfreie Posts raushauen, auf einen gewissen Mehrwert achten (und sei es nur ein Verweis oder Link), mehr als zwei Zeilen veröffentlichen und auch: den Claim abstecken, innerhalb dessen profunde Urteile überhaupt gefällt werden können (daher schweige ich zu vielem ;-) ). All das gewürzt (und die Nischenbloggerdefinition ergänzt) mit einer Prise „understatement“ – finden lassen, anstatt zu posen, Spuren legen anstatt Flächen zu füllen, bedächtig statt krachig und pointiert statt langatmig. Deshalb hier auch der Schlusspunkt.

dfn

Nachtrag:

Schlusspunkt hin oder her: nicht unerwähnt bleiben darf auch die Entdecker- und Friemelfreude an der Seite zu basteln, sprich die Sidebar mittels Widgetjonglage so zu justieren, wie andere ihren Wagen tunen (ein Bereich, in dem ich wenig mithalten kann, betreibe diesbezüglich eher Abwärtstuning :-) ) und was auch andere hier im WordPressorbit sympathisch dokumentieren.

Kategorien: Alltag · Netzweltbeobachtung
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