sukzessive entwicklung zum guten

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gelungener Reportage-Auftakt

August 11, 2008 · Kommentar schreiben

…gefunden in der heutigen Ausgabe der Frankfurter Rundschau. Ergibt sich hauptsächlich aus der kongenialen Darstellung eines gewitzten Auftritts des Sportdirektors vom HSV. Aber lies selbst:

In diesem Moment der Enge hielt Dietmar Beiersdorfer die Zeit für gekommen, seinen Fundus an klassischer Bildung zu öffnen. Der Sportdirektor des Hamburger SV stand hinter dem Tribünchen des Ingolstädter Fußballstadions. Eine Traube an Reportern hatte ihn an einem Baugerüst eingekreist und stellte allerhand Fragen zu Themen, über die zu sprechen Beiersdorfer überhaupt keine Lust hatte. Nun sollte er sagen, was man denn Positives für die nun anstehende Prüfung, die Bundesligaeröffnung beim FC Bayern am kommenden Freitag, mitnehmen könne. Jeder wusste, dass es nicht viel mitzunehmen gab aus diesem mühseligen 3:1 des HSV in der ersten DFB-Pokalrunde beim FC Ingolstadt 04.

Beiersdorfer befreite sich mit einem lateinischen Aphorismus: „Ut desint vires tamen est laudanda voluntas“. Mit einem überlegenen Schmunzeln schob der studierte Betriebswirt Beiersdorfer die Übersetzung gleich hinterher: „Auch wenn die Kräfte fehlen, so ist doch der Wille zu loben“. Er meinte den Willen, den die Spieler des HSV aufgebracht hatten, um die Partie nach einer desolaten ersten Hälfte und dem 0:1 zur Pause  [...]

Schön gesagt und schön kolportiert :-) , zum Artikel gehts hier lang: Das lästige Thema van der Vaart

dfn

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Fußball gucken

Juni 12, 2008 · Kommentar schreiben

Es ist ja eine feine Möglichkeit, sich Fußballspiele nicht mehr in toto ansehen zu müssen, sondern bei Bedarf Zusammenschnitte der besten Szenen im Netz zu schauen. Erste Anlaufstelle ist nach wie vor youtube, doch wie ich jüngst feststellte, ist die UEFA dort sehr präsent und fix, wenn es darum geht, Aufnahmen der EM 08 löschen zu lassen. Klar, der eigene „video on demand“-Service (rund 2,- pro Spiel, nicht die Welt) ist in Anschlag gebracht worden, warum da irgendwelche Ausnahmen zulassen ? Ein Allgemeingut derart reglementieren zu wollen ist eine Diskussion für sich, die ich hier aber nicht ausbreiten will.

An dieser Stelle nur eine Netzempfehlung für all jene, denen es ähnlich geht wie mir: nicht alle Spiele sind a priori gucklohnenswert, aber wenn sich diese Annahme a posteriori als falsch herausstellt, ist die Neugier geweckt. Um sie zu stillen hier ein empfehlenswertes Blog.

Viel Spaß !

dfn

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Schwalbenkönige

März 20, 2008 · Kommentar schreiben

Neulich beim Zocken (Fußball im Fun-Soccer-Modus: acht oder zehn Mann, kleines Feld und verkleinerte Tore, Kunstrasen, Bande und Netz – der Ball ist immer im Spiel, du immer am hecheln, sauanstrengend aber sehr geil :-) ) :

Flacher Direktpass in die Spitze, direkte Ballannahme, kurze Drehung und dann die Kollision mit dem gegnerischen Abwehrspieler: obwohl dieser nur leicht berührt wird, fällt er um wie die FDP in Koalitionsverhandlungen. Völlig unverdienter Freistoß und Ende eines schönen Spielzugs. Dann der Gegner: außen über die Bande, an zwei, drei Spielern vorbei, ich muss zur Tat schreiten. Ich geh zum Ball (und zum Mann, aber ERST zum Ball ;-) ), er fällt, ich fluche – doch nicht schon wieder ! Was für Heuler ! Grinsen beim Gegner.

Nun, wir spielen nicht verbissen, sondern mit Augenzwinkern. Aber auch nicht mit Nivea-Creme an den Armen. Persönlich liegt mir die argentinische Spielweise: hart aber fair, ein bisschen Einsatz muss schon sein, ein bisschen Zizzeln auch – Nehmerqualitäten gehören dazu, da ist mir Wayne Rooney sympathisch. Nicht jede zarte Wadenberührung ist gleich Grund, theatralisch mit den Zähnen den Rasen zu pflügen.

Solch eine Spielweise kann man verkörpern und somit als positives Vorbild dienen. Seit kurzem kann man sie aber auch als Statement auf der Brust tragen (vorausgesetzt, die Mitspieler verfügen über die kulturelle Intelligenz, die Metapher auch lesen zu können):

antischwalbenshirt.jpg

Ein wundervolles Bekenntnis zur Sportart Fußball (den manche gelegentlich mit Basketball verwechseln) – das fulminante „Antischwalbenshirt“ von 11 Freunde. Geniale Idee, hochwertige Ausführung und akzeptaber Preis – fühlt sich nicht nur gut an, sondern ist auch sehr praktisch – wenn der Gegner nach einem Foul rumflennt, einfach grinsend aufs Shirt zeigen (und dann Fersengeld geben !)

Viel Spaß !

dfn

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