Wasserkocherschnüffeln

Als passionierter Teetrinker (hier mein Tipp für alltäglichen Genuss) kann ich auch nur einen Tag ohne Wasserkocher nicht aushalten🙂 – und als kürzlich mein altes Schrottding seinen Geist aufgab, musste natürlich schnellstmöglich ein Neuer her.

Gedacht, getan, gekauft – und weil der Gewünschte nicht vorrätig war, spontan ein Billig-Angebot wahrgenommen. Leider. Die Kochlautstärke (vergleichbar mit einer startenden 747) ließ sich noch ertragen, das Edelstahlgehäuse schon weniger. Denn: auch nach gründlicher Reinigung und zahlreichen Tassen ließ sich der metallische Nachgeschmack des Wassers (bzw. Tees) nicht länger verdrängen. Mist. Also wieder los.

So kam es dann, das meine Freundin und ich in verschiedenen Fachgeschäften eine scheinbar neue Spezies des kritischen Konsumenten etablierten ( gemessen an den konsternierten Reaktionen der Verkäuferinnen und Verkäufer): die professionellen Wasserkocherschnüffler. Packungen auf, Nase rein, tief durchgeatmet und Urteil gefällt.

Die simple Erkenntnis: die zumeist dominierenden Edelstahlkocher haben ein ziemlich prägendes Eigenaroma und das ist nicht lecker. Kunststoffgehäuse hingegen finden sich fast nur noch bei Billigkochern mit inakzeptabler Halbwertszeit. Doch das Suchen fand ein Ende und der naheliegende Kompromiss bestand aus Edelstahlboden mit Kunststoffgehäuse.

Der gefundene Kocher ist allerdings so gut, dass ich einmal mehr den Produktlobhudler mimen muss, aber warum nicht den guten Dingen des Lebens gesonderte Aufmerksamkeit zukommen lassen ?

Auf ein Tässchen,

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