Der Pädagoge

… klopfte neulich in Gestalt meines Nachbarn an der Tür und bat um eine Zigarette für seinen Sohn. Der ist fünf, ein aufgewecktes Kerlchen, das Golf spielt und seit längerem Vorschulenglischkurse besucht – außerdem wächst er zweisprachig auf (tschechisch und deutsch) und nimmt Klavierstunden. Alles ideale Vorraussetzungen, um spätestens mit Zehn eine altkluge schöngeistige Diva abzugeben. Aber egal. Der Knabe hatte desöfteren Menschen beim Rauchen beobachtet, seine Neugier war geweckt. Einer solchen Neugier kann man nun unterschiedlich begegnen, leider zieht die Nummer a la „das ist so ungesund“ bei den Schlauen irgendwann nicht mehr. Und warum jahrelang Verbote aussprechen, die Neugier nur weiter nähren und irgendwann während der Pubertät fangen die Knilche dann doch mit dem Qualmen an ? Daher erscheint dezente Brachialprophylaxe als Gebot der Stunde, zumal es hierfür prominente Vorbilder gibt (click image):

Mal sehen wie es ausgeht und ob sich der Vater wirklich überwinden kann. Ich meine: besser kurz gelitten und in frühen Lebensjahren gebrannt, als später die Lebensdekaden abhängig zu verbringen.

Edit: wie ich gestern erfahren habe, wurde der Versuch wie geplant durchgezogen und bewirkte ähnliche Konsequenz wie bei Calvin – ist vielleicht noch etwas verfrüht, aber festzuhalten bleibt: Brachialprophylaxe rules 😉 !

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