der temporärnahulatschek

Mit dem Rad von A nach B zu kommen ist noch immer die angenehmste Reisemöglichkeit im Alltag – Sprit gespart, Umwelt geschont, den Antiastralkörper geschunden und nicht zuletzt (nach einer guten 3/4h Berg und Tal): die Funktionswäsche nassgemacht. Glückselig der Bicyclettist mit ansprechender Frischmachvorrichtung beim Arbeitgeber, sprich der Möglichkeit, stilvoll die funktionale Synthetik abzustreifen und in frische Baumwollwärme einzutauchen (womöglich noch nach einer Dusche !).

Nicht so der Temporärnahulatschek, der zu diesem Zwecke Schul- und Seminartoiletten aufsuchen muss, sich dort auskleidet, wie beim Picknick ausbreitet (ohne jedoch den Boden zu berühren, hua ! ), beim Suchen der Frischwäsche in der Ortliebtasche verirrt (dem konvexen Riesen) und schlussendlich trocken, frisch und irgendwie auch froh ist, dabei unbeobachtet zu sein (die Trennwände sind mancherorts doch arg niedrig).

Wiewohl: wartende Kolleginnen und Kollegen mit „Moment, muss noch gerade die Hose wechseln“ zu begrüßen, hat auch seinen Charme. Definitiv mehr, als die Sache so zu gestalten (wäre mir zu windig).

schönes WoE !

Eine Antwort zu “der temporärnahulatschek

  1. Schwitzhals

    ein Hoch auf das Klokabinennackedeientum🙂 !

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