abgeben. Vom Spenden

Es ist mal wieder Monatsanfang, das Konto prall gefüllt und ich weiß gar nicht wohin mit all der Kohle. Schön, dass sich immer wieder Möglichkeiten auftun, hier sinnvoll Abhilfe schaffen zu können. Die Rede ist vom Spenden.

Als Christ lernt man irgendwann die Tradition des „Zehnten“ kennen, also das auf alttestamentarischem Brauch beruhende Abgeben des zehnten Teils seiner Einkünfte. Damit ist seither einiges an Schindluder getrieben worden und auch heute noch leben nicht wenige Institutionen von der Spendenbereitschaft ihrer Anhänger. Entsprechend aktuell ist das Schindluder. Professionell wird Fundraising betrieben, an die Gewissen appelliert (und im Gegenzug monokausal mit zu erwartenden Segnungen argumentiert) und manch einer ist sich auch nicht zu blöd, einen Contest draus zu machen, wie z.b. Rick Warren, der sich mal bei TED hinsetzte und vom „reverse tithing“ schwadronierte: nicht zehn Prozent abgeben, sondern nur zehn Prozent behalten.

Unabhängig von diesen Auswüchsen mag ich die Sensibilisierung fürs Abgeben, die hinter der Grundidee steckt.  Denn so banal wie pathetisch es erscheinen mag, nicht am Geld zu kleben, ist eine freimachende Sache. Es ist ebenso freimachend, für seinen „Einsatz“ nicht irgendeine Belohnung zu erwarten, sei es vom Gott der Wahl oder dem Schicksal jedweder Provenienz. Es fühlt sich einfach gut an, mit altruistischem Gestus (= heute getan, morgen vergessen :-)  ) einen Beitrag zu leisten, sei es als Dank für die Programmierung eines feinen Gadgets wie portableapps oder der Versorgung alter Menschen via FR-Altenhilfe. Oder, oder, oder. Es gibt zahllose Formen von Bedürftigkeit deren Unterstützung sinnvoll erscheinen und das nicht nur an Weihnachten.

Und nein, ich hab kein Weihrauchkännchen auf dem Tisch stehen.  Es ist nur  Monatsanfang.

6 Antworten zu “abgeben. Vom Spenden

  1. @Hallo unbekannter streitbarer Freund.
    Christus hat gleich zum Anfang seiner Missionstätigkeit und nach der Berufung seiner zwölf Jünger, ihnen gesagt, woraus die einzig wahre Theologie des lebendigen Gottes und seines Vaters besteht, siehe Bergpredigt.
    Gleich darauf in Matthäus Kapitel 10,8 hat Er ihnen verboten Mammon: Geld, Opfer, Spenden,Kollekten,Kirchensteuer und den biblischen Zehnten zu nehmen nach einer Predigt. Judas fiel ab und wurde zum Dieb!

    Christus hat das Levitische Priestertum zum Auslaufmodel erklärt und das allgemeine Priestertum gestiftet und eingeführt, die von einem jeden Jünger, Apostel und Nachfolger
    Jesu Christi ausgeübt werden soll im Geist und Namen des lebendigen Gottes, und
    nicht wie heute, im Namen und Parteigeist, Gruppengeist, einer von Gott abgefallenen Religion, Kirche, Tempel, Gemeinde, Sekte und Missionswerk.
    Hebräerbrief Kapitel 7,/Galaterbrief Kap. 1-6,
    1.Petrusbrief 2,/Offenbarung 20,6
    Gottesmenschen, Christenmenschen und alle wahren Propheten, Geistliche und Theologen Gottes, sind von Anfang an, immer von Gott A:T:und dann ,von seinem Christus N:T: berufen, zubereitet, erwählt durch die Wiedergeburt, und dann mit dem dreifachen Zeugnis Gottes ausgerüstet und legitimiert worden zum Amt Gottes, das den wahren Heiligen Geist gibt denen, die Gott und dem Heiligen Geist gehorsam werden und sind. Sie sind nie von Menschen aus Fleisch und Blut und ihren irdischen theologischen Fakultäten ausgerüstet und gemacht worden, sondern von Gott, auf den sie sich berufen haben und der sich auch zu ihnen bekannte.
    Was bis heute, die weit über sechshundert verschiedenen und von Gott abgefallenen „christlichen“Religionen, Kirchen, Tempeln, Gemeinden, Sekten und Missionswerke zusammenhält und ihnen das Überleben sichert, ist nicht der Heilige Geist Gottes, sondern der zu Unrecht und zu Verleugnung Jesu Christi und Widerstreben des Heiligen Geistes eingeforderte und eingesammelte“biblische Zehnte“ Spenden, Kollekten und Opfer etc.
    Meine Wenigkeit verfolgt den Weg Jesu Christi, außerhalb all dieser von mir genannter Institutionen, seit meinem 27-igsten Lebensjahr, das war vor 47 Jahren.
    Ein Zeugnis darüber gebe ich in den jüngst erschienenen Publikationen im Internet unter dem Titel:
    „Prüfet die Geister- Prüfet die Prediger“!
    „Zu wem kommt Jesus Christus heute“!
    „Die verlorene Theologische Existenz des lebendigen Gottes und seinem Christus“!
    u.v.a.
    Christus ist die Tür nach Johannes 10,1-9
    1.Die Tür um ein Christ zu werden, erlöst, gereinigt und geheiligt durch den in seinem Innern wohnenden Geist und Wort Gottes.
    2.Die Tür um ein wahrer Diener und Theologe des lebendigen Gottes zu werden, dessen Wort Gottes in seinem Munde, gleich wie bei dem Propheten Elia, >Wahrheit< ist.
    3. Christus sagte aber auch in diesem Zusammenhang:"Wer woanders einsteigt um in das Reich Gottes und dem göttlich wahren geistigen Amt zu kommen, der ist ein Dieb und ein Mörder".
    Wir können müssen uns als einfache Menschen, Bürder und Demokraten dieses Landes entscheiden, welchen Gott und welchen Christus wir leben und dienen wollen, und welcher Theologie wir Glauben und Gehorsam entgegenbringen wollen, denn:
    "Wenn ein geistig Blinder den anderen Blinden leitet, sofallen sie beide in die Grube", dieses sagte Christus auch. Matthäus 15, 13-14
    Unser Juden wie Christen-Gott, ist ein wahrer lebendiger und allezeit gegenwärtiger Gott, auch wenn ER Geist ist, auch wenn Er Körperlos ist.
    Der schöpfer- Gott und Schöpfer- Geist erüllt den Erdboden und das Universum, und steht dennoch vor der Herzenstür aller Menschen und bittet um Einlass.
    Offenbarung 3, 20
    Peter Semenczuk
    Autor und Herausgeber christlich- theologischer Publikationen im Internet und Selbstverlag:UMSONST, wie Christus seinen Jüngern geboten hat. Matth.10,8/Apgt. 3,6

  2. Hast dus Gut, dein Geld ist schon da.
    Ja Spenden ist wirklich eine Gute Sache, wobei ich nicht den 10ten abgebe aber das trotzdem jeden Monat einem Menschen Hilft, das sein Leben ein kleines bisschen besser wird als zuvor.
    Würde ich aber nur noch den 10ten behalten, dann wäre ich glaube ich selbst auf Spenden angewiesen😉

  3. @ foesti: das ist wohl einer der Vorteile Bediensteter des Staates zu sein🙂 . Allerdings ist das Ref-Gehalt nun auch wieder nicht so üppig, dass es immer für den zehnten Teil reicht – hat sich eher bei der Hälfte eingependelt, aber ein Tropfen ist ja auch nicht schlecht (so bilde ich mir ein). Nur den 10ten behalten geht wohl nur wenn deine Einkünfte entsprechend sind oder man ein König der Askese ist.. ansonsten erginge es mir wie dir !

  4. so streitbar bin ich gar nicht, da erschein mir der Geist ihrer Replik doch schärfer – allerdings hätte ich mir weniger strukturelle Wirrnis in Ihrer Argumentation gewünscht – was ist der konkrete Punkt ihrer Ansage ? Oder gings nur um Eigenwerbung ? Da die URL nicht funktioniert kann ich mir kein konkretes Bild machen, die Aneinanderreihung von paraphrasierten und tw. kontextfernen Bibelstellen und deren Interpretationen war mir keine Hilfe. Vielleicht ein zweiter Versuch ?

  5. Rede und schreibe wie Jesus Christus es seinen Jüngern gegenüber tat,denn hohle nichtsaussagende Worte erretten keinen Menschen.
    Demut und Sanftmut vor Gott und Gehorsam gegenüber seinem Geist, macht einen Menschen, Sünder und geistig Blinden
    zu einem wahren lebendigen Christen und Kind Gottes.
    Lese 1. Korintherbrief kapitel 1,2,3,

  6. @ petersemenczuk: erstmal danke fürs Wiederkommen und die (auf)-klärenden Zeilen. Deren Inhalt ist mir durchaus geläufig, allerdings gehts mir hier nicht um die Rettung von Menschen, sondern über das Nachdenken über die Herausforderungen oder Widersprüchlichkeiten im „geretteten Zustand“ – Hier mit einem „Demut und Sanftmut vor Gott..“ drüberzuwischen ist eine zwar naheliegende und wahre aber auch zu banale Antwort auf manche dieser Widersprüchlichkeiten, wie ich sie z.b. im vorletzten Post zum Thema anspreche. Wenn ich eine andere finde, werde ich es anmerken.

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