Archiv der Kategorie: Netzweltbeobachtung

hochmotiviert ins neue Jahr bloggen: 2011 in review!

Die WordPress.com Statistikelfen fertigten einen Jahresbericht dieses Blogs für das Jahr 2011 an.

Das ist sehr freundlich. Danke. Ob ich es wohl schaffe, meine mächtige Postfrequenz noch etwas zu erhöhen?

 

Hier ist eine Zusammenfassung:

Ein New York City U-Bahnzug faßt 1,200 Menschen. Dieses Blog wurde in 2011 etwa 4.500 mal besucht. Um die gleiche Anzahl von Personen mit einem New York City U-Bahnzug zu befördern wären etwa 4 Fahrten nötig.

Klicke hier um den vollständigen Bericht zu sehen.

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weitergereicht: fünfzig euronen gutschein für google ad-words

Nach einer Woche der sukzessiven Migration sitze ich nun seit letztem Freitag hinter meiner neuen Rechenmaschine.  Die fühlt sich ganz gut an, vor allem weil jetzt alles etwas schneller geht.  Soviel Alltagsbeglückung kann ich alleine natürlich gar nicht aushalten. Außerdem gehörte zur Packungsbeilage ein Gutschein für Google Adwords, den andere vielleicht besser verwerten können als ich.  Daher gibt es den jetzt hier zu gewinnen, beachtet allerdings die hauseigenen Gutscheinbedingungen.

Im Gegensatz zum hochnotariellen Verfahren der letzten hier durchgeführten Verlosung wird diesmal ein Zufallsgenerator bemüht. Der Gewinner erhält den Code dann via Mail zugeschickt. Die ganze Nummer läuft eine Woche, d.h. nächsten Dienstag wird der/die Gewinner/in bekanntgegeben, bis Dienstag morgen um 8.00 Uhr kann kommentiert werden.

Was du tun musst, um an dieser Verlosung teilzunehmen ? Ganz einfach. Beantworte einfach die folgende Frage:

Warum ist das hier nochmal der beste Blog 😉 ?

Update: ok ok, vielleicht hatte Jaycee einfach Recht; vielleicht sollte man nicht aus potentiellem Altpapier noch digitales Altpapier machen, was dann auch niemand haben mag. Vielleicht ! Ich aber kanns nicht lassen die Nummer noch zu einem guten Ende zu wenden, daher hier die Auflösung, in Gestalt von „first come first serve für den Zufallswanderer“:

die wohl schrägsten sechs minuten die ich in letzter zeit verfilmt gesehen habe

Ein kurzweiliger wie kurioser Kurzfilm, kürzlich kesehen auf Arte+7:

Der Bettnässer.

Zum Plot:

Bernd, der Bettnässer, erlebt seinen Tag voller kleiner Abenteuer, auf die er auch gut und gerne hätte verzichten können.

Die Einschränkung:  nur noch zwei Tage verfügbar [Arte + 7]

Schon wieder Daten-cd aufgetaucht !

Die Story ist noch lange nicht ausgestanden.  Im Gegenteil: Es scheint sich zu einem neuen Volkssport auszuweiten. Der gemeine Bürger ist ratlos und fragt sich, warum gerade er sich den falschen Job ausgesucht hat.

Doch gräme dich nicht werter Wanderer, denn in Wuppertal wurde eine Lösung ersonnen, die auch dich an den Fleischtöpfen der Bundesschatulle teilhaben lässt.  Wie das funktionieren soll ? Onkel J erklärt es im Atomlabor !

Zur Rezensionskultur im Internet

Heuer war ich mal wieder in der Stimmung, meine kritische Urteilsfähigkeit zum Wohle der internetshoppenden Menschheit einzusetzen und schrieb zwei Rezis bei Amazon.  Praktischerweise hat die nouveau Datenkrake meine letzten 70 Käufe übersichtlich archiviert. Einer davon war ein  Deoroller und ich fragte mich: Wie kann man einen Deoroller rezensieren ? Nach kurzer, aber reiflicher Überlegung kam ich zu dem Schluss: In Zeiten wie diesen, in denen sich Individuen nicht erblöden, von Pizzakartons bis Schnürsenkeln, Datenkabeln und Arztbesuchen, kurzum: alles und jeden Scheiß zu bewerten, sollte es doch nicht unmöglich sein, einem Deoroller zu seiner Ehre zu verhelfen. Hier gehts zum Resultat 🙂

blogoversary !

Heute ist erster Blogoversary und aus diesem Anlass wurde hier neulich eine grandios-fulminante Verlosung ausgelobt.  Zwei Menschen sind der Einladung zum LeserInnenfeedback gefolgt,  dafür an dieser Stelle erstmal: Danke schön !

Dann hatte ich ja auch was zu gewinnen angeboten und da sich mit Julia und Traui nur zwei Teilnehmer qualifizierten war die Ziehung des Gewinns eben nicht so schwer. Er erfolgte natürlich unter Ausschluss jeglicher notarieller Überprüfung oder gar Zeugen, obwohl:  einige Krähen waren vor dem Küchenfenster unterwegs.  Zur Prozedur: zwei identisch gefaltete Namenszettel wurden in eine Pappkiste geworfen, diese dann einige Male geschüttelt und ohne hinzusehen ein Zettel gezogen.

Auf dem stand: Traui. Herzlichste Glückwünsche dazu und wenn du demnächst hier, i.e. in diesem Post (oder auch per Mail)  deinen Wunschlistenlink zu Amazon hinterlässt, komme ich meinem Teil des Deals nach.

@ Julia:  Sorry, aber das Zufallsprinzip kennt weder Person noch Ansehen, aber ein positiver Nebeneffekt des Nichtgewinnens könnte ja sein, dass du deine Wunschliste jetzt NICHT aufräumen musst 🙂  .

Bis demnächst !

vergeudetes Talent

Also, ich mag ja Demetri Martin und hab meine Begeisterung für seine kluge Art Comedy zu betreiben, hier öfter geteilt. Wie ich jüngst feststellte, hat er seit kurzem seine eigene Show bei Comedy Central namens Important Things.

Und was soll ich sagen – ist irgendwie enttäuschend.   Die in einigen früheren Sets angedeutete Nerdnummer wird vorangetrieben, man macht auf dicke Bildungshose, vertraute Gesichter aus der Daily Show wirken mehr oder weniger furios mit, aber das Ganze zündet nicht. Denn so „nerdig“ der Rahmen sein mag, die Jokes an sich sind banal – dass Benjamin Franklin, Galileo Galilei und Shakespeare als Pub-Prolls und nicht als Geistesgrößen auftrumpfen, wenn ein Student schonmal eine Zeitreise für seine Seminararbeit macht, ist dreißig Sekunden witzig, aber das kann man z.b. bei Dave Chappelle noch gewitzter haben (weil so straightforward prollig !). Dass „Demetrocles“ (trotzdem feine Wortschöpfung) auch einfach nur mal Bumsen will und enttäuscht einsehen muss, dass Brains bei den Antikbabes doch nicht so ziehen wie ein ansehnlich trainierter Körper, ebenso. Das alles ist szenisch ganz nett gemacht, aber dabei bleibts auch.

Die Zeichnungen des polybegabten Martin gehen unter, weil sie einfach zu inflationär eingebaut & präsentiert werden – binsig muss der Betrachter hier konstatieren: Originalität läßt sich nicht im Fließbandakkord produzieren.

Bleibt also festzuhalten: problematisches  Metier für einen begnadeten Erzähler, Wortakrobaten + Musiker, für dessen Ruhmmehrung (und des Betrachters Amüsement) die Bühne sehr viel  geeigneter scheint.  Andererseits: ist ja noch frisch die Sache, lasse mich auch gerne überraschen und den ersten Eindruck revidieren.

schade – kein Grundwortamt mehr

Da nehme ich mir mal wieder Zeit die Blogroll durchzusehen und was muss ich sehen, so beim Buchstaben G und klicken des entsprechenden Links ? Das Grundwortamt hat dicht gemacht.

Und das finde ich schade. Ich konnte den Beiträgen von Cara mangels Bildung oder Horizont (p.s.: dem war wohl doch nicht so 😉  ) zwar nicht immer folgen, wenn es dann aber mal klappte, hat sie mich mehr als einmal mit ihrem Sprachwitz, ihren Beobachtungen und Kommentaren erfreut. Gern denke ich auch an grandiose Fundstücke zurück, die bei ihr zu finden waren. Nicht zu vergessen ihre Großzügigkeit beim Überlassen von Beiträgen und die beherrschte Kunst gepflegter Kommentarspaltenkommunikation !

Ok, genug geweint, ist ja schließlich keine Beerdingung hier und außerdem  steht am Aushang ja „in bisheriger Form“  – vielleicht also irgendwann in anderer wieder ?

Danke, Grüße und alles Gute von hier nach da !

verdacht

In eigener Sache:  das Statistik-Tool meines Blogs  zeigt konstante Frequentierung im Minimalbereich (5-35 hits/Tag),  dann und wann wurden in der Vergangenheit auch Kommentare hinterlassen (die hier immer willkommen sind, auch zu älteren Beiträgen, da es hier nicht um tagesaktuelle Dinge geht) – in letzter Zeit hingegen ist die Anzahl der von Akismet geblockten Kommentare auffällig gestiegen (ohne Warteschleife, also ohne Einsichtsmöglichkeit) und mir schwant, da könnten auch nicht-Spam-Sachen dabei sein. Da ich meinen Blog nicht selber hoste, sind die Einflussmöglichkeiten auf das Akismet -Tool sehr begrenzt – daher bleibt mir an dieser Stelle nur ein „Entschuldigung“ an alle potentiellen Kommentatoren zu hinterlassen (ist ja auch nur ein Verdacht) !