warum dieser name

Die Vorstellung einer allmählichen Entwicklung zum Guten speist sich aus dem christlichen Konzept irdischer Pilgerschaft (essentieller Buchtipp:  die „Gottesbürgerschaft“ von Augustinus – S. Fischer Verlag 1961: enthält eine wesentliche Auswahl von Texten des „Gottesstaates“). Daneben war auch Jack Kerouacs „On the Road“ nicht einflusslos, die nötige Portion Realismus verdanke ich wahrscheinlich dem Werk von Louis-Ferdinand Celiné (besonders: „Reise ans Ende der Nacht“ & „Tod auf Kredit“).

Daraus ergab (und ergibt) sich ein interessantes Fundament aus gelebter Großzügigkeit, Geduld und Leidensfähigkeit, gepaart mit Hoffnung, Freude & Ausdauer – was für mich in der Idee einer Art „innerweltlichen Entspanntheit“ mündet: wer Großes erwarten darf, kann im Kleinen freundlich sein.

Weil das der Bezugsrahmen meines Leben ist, korrespondiert der Blogname als Referenz und Statement zugleich.

8 Antworten zu “warum dieser name

  1. gibt's des

    Aus Sicht eines – wenn auch nur laienhaften – Schreiberlings wirkt der Blogtitel etwas, nun ja, ungelenk🙄 – wenn ich mal so sagen darf.

    Was mich aber fasziniert, ist dieser unbrechbare Optimismus. So habe ich auch mal „angefangen“. Auch mit derselben Hybris und der Neigung zu Fremdwörtern.🙂

    Trotz- oder geradedem:
    sincerly yours
    gibt’s des😉

  2. Was mich aber fasziniert, ist dieser unbrechbare Optimismus. So habe ich auch mal „angefangen“. Auch mit derselben Hybris und der Neigung zu Fremdwörtern.

    Und, wo biste mittlerweile gelandet?

  3. gibt's des

    Wann ist „mensch“ schon gelandet? Jetzt könnte der „Weg = Ziel“-Spruch bemüht werden, ist mir aber zu abgedroschen – ich bemühe mich um Demut🙄 mit wechselndem Erfolg natürlich…😉

  4. Salomonische Antwort – ok, aber bei der ursprünglichen Ansage (die so übermäßig demütig auch nicht klang) hätte ich doch mehr erwartet (zumindest läßt der Konfuzius-Spruch eine Antwort erahnen, die mir -btw- auch nicht fremd ist).

  5. gibt's des

    Ah – ich liebe das: endlich jemand der immer noch mit so vielen Klammerausdrücken schafft (und das Wort „verquast“ verwendet) <- wie ich – Bevor ich es mir (fast) :rol: abgewöhnt habe…

    Sag doch mal: machst du auch manchmal Klammerbemekungen IN den Klammerbemerkungen (also ungefähr [wie soll ich sagen]<- so :!:)❓ (Das war nur ein Beispiel, weiss ich auch, dass man da einen normalen Nebensatz draus hätte machen können [das Leben findet aber nunmal nicht im Konjunktiv statt {Anm. d. Verf.}, aber warum normal sein?])

    Wirklich es kommt mir so bekannt vor – du wirst sehen, wenn mein Blog startet. (Du liest doch mit, dann?)- Lass dich dann halt nicht so sehr vom Inhalt ablenken (mach' ich ja auch nicht[wie du siehst])😉

    Es ist wie Tanzen :kreisel:

    c.u.

  6. Um ehrlich sein, machst du mit solchen off-topic-Kommentaren nicht gerade Werbung für deinen geplanten Blog, es sei denn du willst dich damit dem gepflegten Kommentarstalking widmen🙂.

  7. gibt's des

    *oops* Botschaft angekommen – da ich ohnehin hauptberuflich Hauptberufler bin, geht’s jetzt nach dem Urlaub ohnehin „anderswo“ an’s kommentieren😉

    Sorry nochmal, und „nichts für ungut“😮

  8. schon ok, auch mich hat der Alltag wieder, da wirds hier ohnehin wieder ruhiger… fröhliches Schaffen an anderen Orten!

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